NEWS // Spiele

Zurück

Freitag 06.04.2018

Lieberknecht fordert "totale Hingabe"

Nyman wohl keine Option - auch Reichel fraglich

Die Löwen wollen ihre Heimserie ausbauen: Nach zuletzt drei Siegen in Folge im EINTRACHT-STADION soll gegen Dynamo Dresden am Sonntag der nächste Dreier her. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen den punktgleichen Tabellennachbarn sprach Torsten Lieberknecht über die angespannte Personalsituation und gab einen Ausblick auf die Partie gegen die SGD.

Hinter den Löwen liegt eine "schwierige Trainingswoche", das gab Lieberknecht gleich zu Beginn der Medienrunde bekannt: "Die Organisation war nicht einfach, was die Belastungssteuerung angeht. Einerseits, weil viele Spieler, die zuletzt ausgefallen sind, integriert werden mussten und wir da nicht übersteuern durften. Andererseits auch, weil wir Spieler hatten, die auf der Kippe stehen und teils individuell, teils mit der Mannschaft trainiert haben." Unterm Strich steht eine angespannte Personalsituation in Hinblick auf das Wochenende: "Totte Nyman wurde heute individuell getestet, musste allerdings schnell wieder den Gang in die Kabine antreten. Es sieht danach aus, dass er keine Option für Sonntag ist. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Ken Reichel, der nur individuell trainiert hat." Definitiv ausfallen wird zudem Salim Khelifi. Julius Biada und Steve Breitkreuz sind nach ihren längeren Verletzungen nach wie vor keine Option, sollen aber ab der nächsten Woche wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen.

"Bereit, die Ärmel hochzukrempeln"

"Trotzdem haben wir natürlich gesunde Spieler auf dem Platz und die sind dann gefordert", so der Löwen-Trainer. "Wir haben jetzt ein Spiel verloren, davor haben wir aber gezeigt, dass die Jungs bereit sind, die Ärmel hochzukrempeln und Leidenschaft zu zeigen." Das will Lieberknecht auch am Sonntag wieder von seiner Mannschaft sehen, wenn es darum geht, den vierten Heimsieg in Folge einzufahren. Den Gegner erwartet der Pfälzer, wie zuletzt gegen Nürnberg, im 4-3-3: "Da haben sie eine beeindruckende erste Halbzeit gespielt. Das Unentschieden am Ende war eines der unglücklichen Sorte." Die Spielweise der SGD sei nicht neu: "Sie versuchen, das Spiel sehr breit zu machen und den kompletten Platz auszunutzen. Sie haben auf einigen Positionen schnelle Spieler, die gerne in die Tiefe laufen. Hinzukommt ein Dreieck im Mittelfeld, das viel rotiert."

"Müssen es gegen Dresden besser machen"

Die Liga wird derzeit von Spieltag zu Spieltag enger. Neben den Löwen und Dresden haben drei weitere Teams 36 Punkte auf dem Konto und befinden sich so mitten im Abstiegskampf. "Dass es extrem eng wird in der Liga", so Lieberknecht, "hat sich früh herauskristallisiert. Seit dem ersten Spieltag hatten wir nur schwere Gegner – jeder kann jeden schlagen." Daher rücke man auch nicht davon ab, von Spieltag zu Spieltag zu arbeiten. "Gegen Bochum haben wir es nicht gut gemacht, jetzt müssen wir es gegen Dresden besser machen." Dabei hofft der 44-Jährige erneut auf die Unterstützung der Fans: "Wir brauchen einerseits die totale Hingabe auf dem Platz, aber auch die von allen, die mit dem Herz an diesem Verein hängen."

nach oben