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Freitag 21.06.2019

Löwen absolvieren Medizincheck

Pfitzner und Co. im Klinikum Braunschweig auf dem Prüfstand

Mehr als 38 Pflichtspiele absolvieren die Blau-gelben pro Saison – eine gute körperliche Leistungsfähigkeit ist dafür eine Grundvoraussetzung. Einmal pro Jahr unterziehen sich die Spieler deshalb einer umfassenden sportmedizinischen Untersuchung, die von Spezialisten des Klinikums Braunschweig durchgeführt wird. 

Damit die Löwen auch fit in die Saison starten, unterziehen sie sich jedes Jahr der gesundheitlichen Analyse. Ruhe- und Belastungs-EKG, Blutuntersuchungen, Ultraschall, Untersuchung von Gelenken, Muskeln und Bändern gehörten zum Rundum Checkup der Profis, das am vergangenen Wochenende im Klinikum Braunschweig stattfand.

 

Ohne Nachweis darf kein Spieler auf den Platz

Der Medizincheck besteht aus mehreren Abschnitten. Der orthopädische Teil, in dem der gesamte Bewegungsapparat wie Knochen, Muskeln und Bänder der Spieler analysiert wird, sowie der Internistisch-kardiologische Teil, bei dem sich die Löwen vor allem Herz- und Kreislauftests unterziehen müssen. Am Ende werden die Ergebnisse der Untersuchungen zusammengeführt und ausgewertet. Profivereine müssen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) einen jährlichen Nachweis der Sporttauglichkeit der einzelnen Spieler vorlegen – erst dann erhält der Spieler die Erlaubnis, auf dem Platz aufzulaufen.

Kardiologie und Orthopädie arbeiten eng zusammen

Florian Brand aus der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie betreut die Profimannschaft als verantwortlicher Mannschaftsarzt seit 2018 im Klinikum. „Die Mannschaftsbetreuung findet nicht nur auf der Bank, sondern auch individuell vor und nach jedem Spiel sowie unter der Woche statt. Dieser intensive Kontakt mit den Spielern ist von medizinischem Vorteil. Bei den Untersuchungen sollen eventuelle Erkrankungen rechtzeitig erkannt und Gesundheitsrisiken beim Leistungssport ausgeschlossen werden", sagte er. „Dies ist insbesondere in der Kardiologie sehr wichtig, ergänzte Prof. Dr. Matthias Heintzen, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie: „Die Spieler rufen auf dem Platz eine sehr hohe Leistung ab. Wir müssen deshalb schon im Vorfeld sicherstellen, dass keine Probleme am Herzen auftreten, selbst wenn die Spieler ihre Leistungsreserven komplett ausschöpfen.“

Fotos: Klinikum Braunschweig

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