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Mittwoch 02.10.2019

Löwen erreichen Halbfinale im NFV-Pokal

Eintracht besiegt Drochtersen/Assel mit 3:1

Mit einem 3:1-Erfolg bei der Spielvereinigung Drochtersen/Assel ziehen die Löwen ins Halbfinale des NFV-Pokals ein. Vor 1.385 Zuschauern war es Manuel Schwenk, der nach seiner Einwechslung mit seinem Doppelpack die Blau-Gelben jubeln ließ.

Von Beginn an war die Eintracht das dominierende Team, drückte die Hausherren oftmals weit in die eigene Hälfte zurück. Leandro Putaro prüfte mit seinem Abschluss Patrick Siefkes im Gehäuse der Spielvereinigung (10.). Kurz darauf gingen die Hausherren jedoch aus dem Nichts in Führung. Nach einer Ecke stand Drochtersen/Assel-Kapitän Behrmann mutterseelenallein vor Marcel Enhelhardt und nickte zur Führung ein (12.), welche jedoch nicht von langer Dauer sein sollte. Martin Kobylanski egalisierte mit seinem sehenswerten Schuss den Vorsprung der Gastgeber (21.). In der Folge kam nur die Spielvereinigung gefährlich vors Tor. SVDA-Stürmer Jan-Ove Ebeling scheiterte mit seinem Schuss an der Latte (29.). Mit 1:1 ging es in die Pause.

Joker Schwenk sticht

Beide Trainer verzichteten in der Halbzeit auf personelle Veränderungen. Mit laufender Spieldauer wurden die Löwen immer dominanter und konnten sich durch Kobylanski (53.) und Bär (60.) einige Möglichkeiten herausspielen, ohne dabei Siefkes vor größere Herausforderungen zu stellen. In der 81. Minute wird dann der eingewechselte Manuel Schwenk links im Strafraum angespielt, setzt sich im Strafraum stark durch und kann zur verdienten Führung für die Löwen einschieben. Kurz vor Schluss war es wieder Schwenk, der mit einem Abstauber nach einer Ecke den Deckel drauf machen konnte (90.).

Die Stimmen zum Spiel:

Marc Pfitzner
„Drochtersen/Assel gilt die letzten Jahre ja schon als Pokalschreck und uns war klar, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Ich finde, wir haben das bis zum Ende konzentriert durchgespielt und haben verdient gewonnen. Der starke Regen war natürlich sehr unangenehm, der Platz war dadurch sehr tief, aber auch das sind Bedingungen beim Fußball. Wir haben sie angenommen, sind weiter und freuen uns darüber.“

Martin Kobylanski
„Ich habe versucht, die richtige Antwort auf die letzten paar Tage zu geben. Mit dem gestrigen Tag war aber alles ausgeräumt und ich habe mich für mein Verhalten entschuldigt. Ich habe daraus gelernt und jetzt geht’s weiter.“

Christian Flüthmann
„Das wir hier nicht reihenweise Torchancen bekommen, war klar, denn die Hausherren standen sehr defensiv und es war sehr schwierig dort durchzukommen. Wenn man nicht durchkommt, muss man schießen, das hat Kobylanski überragend gezeigt. Die Jungs haben das gut gemacht, nie die Geduld verloren und immer versucht zu spielen. Natürlich hat das Wetter das Spiel beeinflusst aber wir reden hier von Drochtersen/Assel und die sind ein absoluter Pokalschreck. Am Ende haben wir gewonnen und haben durch den Rückstand nicht die Geduld verloren, sondern unseren Steifel runter gespielt. Das finde ich gut.“

Das Spiel im Stenogram

SpVgg Drochtersen/Assel

Siefkes – Elfers (79. Owusu), Andrijanic (62. Wulff), Edeling (89. Kovacic), Nagel, von der Reith, Behrmann (C), Neumann, Rogowski, Giwah, Zeugner

Eintracht

Engelhardt – Amade, Nkansah, Becker, Schlüter, Pfitzner (C), Wiebe, Bär (66. Schwenk), Kobylanski, Putaro (82. Kessel), Ademi (70. Proschwitz)

Tore

1:0 Behrmann (12.)

1:1 Kobylasnki (21.)

1:2 Schwenk (81.)

1:3 Schwenk (90.)

Zuschauer

1.385

Fotos:

Jörg Struwe - picselweb.de

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