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Dienstag 03.09.2013

Löwen mit 10:0-Erfolg im Testspiel

Eintracht besiegt den Landesligisten MTV Gifhorn

Gifhorn. 0:10 hieß es nach 90 Minuten beim Testspiel der Löwen gegen den Landesligisten MTV Gifhorn. 850 Zuschauer verfolgten die Partie im Flutmulde-Stadion, bei der sich Domi Kumbela und Karim Bellarabi jeweils als Doppeltorschütze eintragen lassen konnten.

Die erste Chance im Spiel hatten allerdings die Hausherren, aber der Heber im Eintracht-Strafraum über den herauseilenden Marjan Petkovic ging nicht nur am Keeper sondern auch am linken Pfosten vorbei (5.). In den Folgeminuten demonstrierten die Löwen, wie es besser geht. Einen Doppelpass zwischen Mirko Boland und Marc Pfitzner verwandelte der gebürtige Braunschweiger zum frühen 0:1 (6.)

Zwei Standards bringen weitere Torerfolge

Die Gifhorner waren zwar um eine schnelle Antwort bemüht, doch eine Doppelchance nach einer knappen Viertelstunde fand nicht den Weg ins Tor. Auf der Gegenseite war es schließlich Damir Vrancic vorbehalten, in der 17. Spielminute das 0:2 zu erzielen. Einen fälligen Freistoß nach einem Foul an Pfitzner versenkte er aus 25 Metern direkt in den Maschen. Die Folgezeit war geprägt von wacker verteidigenden Gastgebern, bei denen die Blau-Gelben die Lücke in der Abwehr konsequent suchten. Diese ergab sich jedoch zunächst nicht, sodass eine Standardsituation für den nächsten Treffer sorgen musste. Matthias Henn markierte nach einer Vrancic-Ecke das 0:3 (34.). Boland (35.) und Orhan Ademi (37.) schraubten den Zwischenstand schließlich mit ihren beiden Treffern auf den 0:5-Pausenstand zugunsten der Löwen in die Höhe.

Trainer Torsten Lieberknecht wechselte nach der Pause komplett durch und brachte elf neue Spieler in die Partie. Lediglich drei Minuten mussten die Zuschauer in Durchgang zwei auf den ersten erfolgreichen Abschluss der Löwen warten. Domi Kumbela verwandelte eine Hereingabe per Direktabnahme zum 0:6 (48.) und konnte sich somit endlich wieder in die Liste der Torschützen eintragen. Kruppke & Co. dominierten nach dem Seitenwechsel das Geschehen auf dem Feld und ließen den Gifhornern nun keinen Platz mehr für eigene Offensivaktionen. Stattdessen erhöhte Kumbela nach Vorarbeit von Karim Bellarabi auf 0:7 (16.).

Keine Gifhorner Angriffe in der zweiten Halbzeit

Immer wieder schalteten sich auch die beiden Außenverteidiger der Eintracht mit in das Offensivspiel der Blau-Gelben ein, aber sowohl Jonas Erwig-Drüppel als auch Ken Reichel scheiterten mit ihren Distanzschüssen am Schlussmann der Hausherren. Sein Gegenüber Daniel Davari verlebte hingegen einen ruhigen Abend und musste sich nicht, wie zuvor Petkovic in einigen Situationen auszeichnen.

Das war eine gute Trainingseinheit. Wir haben zehn, teilweise schön herausgespielte Tore geschossen. In der ersten Halbzeit haben wir etwas zu viele Chancen zugelassen. Beim MTV Gifhorn war mal wieder alles top organisiert.

Torsten Lieberknecht

Als die Schlussphase angebrochen war, schlugen die Gäste noch einmal zu. In der 82. Spielminute setzte sich Kumbela zunächst an der Grundlinie durch und brachte im richtigen Moment den entscheidenden Pass in die Mitte, wo Dennis Kruppke das Leder locker einschieben konnte. Die Schlusspunkte konnte Neuzugang Bellarabi für sich verbuchen. Erst versenkte er einen Distanzschuss aus 20 Metern zum 0:9 (88.) und vollendete abschließend eine gute Vorarbeit von Erwig-Drüppel zum 0:10-Endstand (89.)

Am kommenden Samstag (07.09.2013, 15:30 Uhr in der MDCC-Arena) treffen die Löwen im Benefizspiel in auf den 1. FC Magdeburg.


Eintracht 1. HZ
Petkovic - Baghdadi, Dogan, Henn, Kessel - Boland, Vrancic, Pfitzner - Hochscheidt, Ademi - Oehrl

Eintracht 2. HZ
Davari - Reichel, Caligiuri, Washauen, Erwig-Drüppel - Perthel, Gos, L. Kierdorf, Bellarabi - Kumbela, Kruppke

Tore
0:1 Pfitzner
0:2 Vrancic
0:3 Henn
0:4 Boland
0:5 Ademi
0:6 Kumbela
0:7 Kumbela
0:8 Kruppke
0:9 Bellarabi
0:10 Bellarabi

Zuschauer
850

Fotos: eintracht.com

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