NEWS // Spiele

Zurück

Mittwoch 15.08.2018

Löwen starten im NFV-Pokal

Qualifikationsrunde gegen den Lüneburger SK Hansa

Zeit zum Ausruhen bleibt den Löwen momentan nicht: Vier Tage nach dem bitteren 3:3 in Wiesbaden geht es für Henrik Pedersen und seine Mannschaft mit dem NFV-Pokal weiter. In der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale trifft die Eintracht auf den Lüneburger SK Hansa. Anpfiff auf der Sportanlage Sülzwiesen in Lüneburg ist am Mittwoch um 18.30 Uhr.

In dieser Saison wird der NFV-Pokal erstmals in zwei getrennten Wettbewerben ausgetragen: In der einen Konkurrenz spielen die niedersächsischen Drittligisten und Regionalligisten. Im anderen Wettbewerbsbaum starten die Clubs der Oberliga Niedersachsen sowie die Pokalsieger der vier NFV-Bezirke. Die Sieger beider Wettbewerbe qualifizieren sich für den DFB-Pokal 2019/2020. Für die Löwen ist der NFV-Pokal eine von zwei Möglichkeiten, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren: Beenden die Blau-Gelben die Drittligasaison 2018/2019 auf einem der ersten vier Plätze, sind sie ebenfalls dabei.

Die beiden Vorjahresfinalisten SV Drochtersen/Assel und SSV Jeddeloh erhielten ebenso ein Freilos für die Qualifikationsrunde wie der 1. FC Germania Egestorf-Langreder und der BSV Rehden. Acht Teams bleiben übrig, die untereinander die vier übrigen Viertelfinalisten ausspielen:

8. August, 19 Uhr: TSV Havelse – Lupo Martini Wolfsburg 4:0
14.
August, 18.30 Uhr: VfB Oldenburg -  SV Meppen 0:1
15. August, 18.30 Uhr: Lüneburger Sk Hansa – Eintracht Braunschweig
15. August, 19 Uhr: VfL Oldenburg – VfL Osnabrück

Rainer Zobel coacht den Regionalligisten

In Lüneburg kommt es für die Eintracht zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Coach beim Regionalligisten ist seit Anfang des Jahres Rainer Zobel, der von 1987 bis 1990 Co-Trainer der Blau-Gelben war und mit den Löwen den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. "Unsere Chancen sind natürlich geringer als die von Eintracht Braunschweig", stellt der 69-Jährige klar. Unmöglich sei die Aufgabe für sein Team aber nicht: "Ich habe mir die Eintracht gegen Zwickau angeschaut und ein paar Schwächen entdeckt. Wenn wir die nutzen können, haben wir eine kleine Chance – wenn nicht, haben wir gar keine."

"Sprechen nie darüber, ob wir Favoriten oder Underdogs sind"

Löwen-Coach Henrik Pedersen stellte derweil klar, dass man die Partie in Lüneburg trotz des eine Klasse tiefer spielenden Gegners keinesfalls auf die leichte Schulter nimmt: "Wir sprechen nie darüber, ob wir Favoriten oder Underdogs sind – wir gehen das Duell genauso an wie jedes andere. Das Pokalspiel ist sehr wichtig für uns. Wir wollen auch nächstes Jahr im DFB-Pokal dabei sein." Zudem kündigte der Däne an, am Mittwochabend auf einigen Position zu rotieren: "Wir haben viele gute Spieler im Kader, die bislang noch nicht so viel zum Einsatz gekommen sind." Vorbereitet habe man sich sehr fokussiert und den Lüneburger SK Hansa natürlich auch im Vorfeld beobachtet. Das Team von Rainer Zobel sei "gut im Umschaltspiel und defensiv stark." Pedersen rechnet damit, dass seine Löwen "viel den Ball haben werden" und fordert entsprechend spielerische Lösungen seiner Mannschaft.

+++ Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, kann das Spiel ab 18.30 Uhr im Twitter-Ticker der Löwen verfolgen. +++

nach oben