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Donnerstag 15.11.2018

Löwen unterliegen Bielefeld

2:4 im nicht-öffentlichen Test

Am heutigen Donnerstag haben die Löwen ein kurzfristig vereinbartes, nicht-öffentliches Testspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld bestritten. Die Partie auf dem Trainingsplatz der Ostwestfalen wurde um 13.30 Uhr angepfiffen und endete mit 2:4 aus Sicht der Eintracht.

Die Elf von André Schubert fand zu Beginn gut ins Spiel und hielt den Ball vorwiegend in den eigenen Reihen. Die erste Chance ging allerdings an die Gastgeber, als Andreas Voglsammer nach einer flachen Hereingabe von Florian Hartherz verzog und das Leder neben das Gehäuse schoss (8.). Nur eine Minute später wurde es dann erstmals vor dem Tor der Bielefelder gefährlich: Christoffer Nyman legte für Manuel Janzer ab, der den Ball mit vollem Risiko Volley nahm und neben den Kasten setzte. In der 17. Spielminute scheiterte Nyman an Keeper Philipp Klewin, im direkten Gegenzug traf Voglsammer schließlich zur Führung für die Gastgeber. Acht Minuten später legte Keanu Staude nach Vorarbeit von Hartherz das 2:0 nach. Die Löwen ließen sich jedoch von dem Rückstand nicht beirren und kamen in der 38. Minute zurück: Janzer zog von rechts in den Strafraum, ließ im Eins-gegen-Eins seinen Gegenspieler stehen und sorgte aus spitzem Winkel für den Anschlusstreffer. In der 40. Minute landete der Ball nach einer Ecke ein weiteres Mal im Tor der Arminia, wegen eines Stürmerfouls wurde der Treffer jedoch nicht anerkannt. Vier Minuten später fiel schließlich doch der Ausgleich: Nach einem Foul an Putaro zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt – die Nummer elf der Löwen trat selbst an und verwandelte zum 2:2-Halbzeitstand.

Zur zweiten Hälfte wechselte Bielefeld-Coach Jeff Saibene auf mehreren Position, bei der Eintracht hatte zuvor bereits Philipp Hofmann den angeschlagenen Janzer (41.) ersetzt. Die Gastgeber spielten dominant auf und kamen in Person von Patrick Weihrauch zur erneuten Führung (52.). Fünf Minuten später fand eine flach gespielte Ecke auf den kurzen Pfosten den Weg zu Manuel Prietl, der den Ball zum 4:2 einschob. In der Folge wechselte André Schubert auf sechs Positionen, große Torchancen erspielte sich die Eintracht-Elf aber nicht mehr. So endete das erste Testspiel binnen zwei Tagen mit 2:4, ehe am morgigen Freitag der 1. FC Magdeburg zu Gast bei den Löwen ist (14 Uhr).

André Schubert
„Es war ein gutes Testspiel in dem wir auch ein paar Dinge probiert haben, was Formationen und Positionen angeht. Aus solchen Spielen bekommt man immer gute und wichtige Erkenntnisse. In der ersten Halbzeit sind wir gut zurückgekommen, das ist positiv. In der zweiten Halbzeit schenken wir dann zu schnell die Tore her.“

Eintracht
Engelhardt – Amundsen (87. N. Otto), Valsvik, Tingager (58. Burmeister), Nkansah – Fürstner (58. Fejzullahu), Kijewski (58. Becker), Thorsen (58. Franjic) – Putaro (58. Sauerland), Nyman (58. Bulut), Janzer (41. Hofmann)

Bielefeld
Klewin – Behrendt, Börner (58. Lucoqui), Salger – Özkan (46. Clauss), Prietl (58. Ucar), Christiansen, Hartherz (58. Owusu) – Weihrauch, Voglsammer (58. Klos), Staude (58. Brandy)

Tore
1:0 Voglsammer (17.)
2:0 Staude (24.)
2:1 Janzer (38.)
2:2 Putaro (44.)
3:2 Weihrauch (52.)
4:2 Prietl (57.)

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