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Samstag 23.11.2019

"Man merkt sofort, was hier im Stadion los ist"

Die Stimmen zum Heimsieg gegen den CFC

Die Löwen können das erste Spiel unter Marco Antwerpen gewinnen. Nachdem die Gäste mit einer knappen Führung in die Pause gehen konnten, drehte Mike Feigenspan mit einem Doppelpack binnen einer Minute das Spiel. Die Stimmen zum Spiel:

Mike Feigenspan:

"Bei der Einwechslung hat der Trainer mir noch gesagt, dass ich Gas geben soll und selbstverständlich will man mit einem Wechsel immer für frischen Wind sorgen. Phasenweise sahen wir in der ersten Halbzeit nicht glücklich aus, aber daraus würde ich kein zu großes Thema machen, denn wir trainieren erst ein paar Tage mit unserem neuen Trainer."

Benjamin Kessel:

"Wir lagen nur mit einem Tor hinten, solche Spiele kann man immer noch drehen. Trotz der schlechten ersten Halbzeit haben wir uns Mut zugesprochen und das Spiel mit guter Moral gedreht. Nach den letzten Wochen haben wir natürlich nicht vor Selbstvertrauen gestrotzt, wollten dennoch mutig hinten raus spielen. Dann kommt es auch zu Fehlpässen. Dadurch wurden die Zuschauer unruhig, was natürlich noch weiter verunsichert. Wir müssen da einfach ruhig unseren Stiefel herunterspielen. Am Ende haben wir dank guter Moral gewonnen."

Bernd Nehrig:

"Wir hatten eine intensive Woche, zusätzlich war der Boden sehr tief. Da hat die Kraft bei mir einfach nicht für 90 Minuten gereicht. Wenn man das Spiel sieht, hat uns die Überzeugung und das Selbstvertrauen in die eigene Stärke gefehlt. Chemnitz hatte nach deren Trainerwechsel einen absoluten Lauf, dazu kam bei uns ein neuer Trainer mit neuem System. Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben uns selber in Situationen gebracht, in denen wir leichte Ballverluste hatten. Wir können stolz sein, dass wir und da herausziehen und weiterhin an uns glauben. Das zeigt, dass wir jede Situation meistern können, wenn wir als Mannschaft zusammenstehen."

 

Marco Antwerpen:

"Wir waren am Anfang ordentlich in der Partie und müssen aufgrund der Chancen zu Beginn das 1:0 machen, dann wäre ein ganz anderes Spiel entstanden. Leider haben wir uns nicht belohnt. Dann wurden wir nachlässig im Passspiel und haben die Ballkontrolle nicht mehr. In dieser Phase kassieren wir den Rückstand und die Verunsicherung war sofort zu spüren. In der Halbzeit haben wir Umstellungen vorgenommen und wir hatten etwas mehr Kontrolle, auch, wenn es noch nicht optimal lief. Nach der Führung merkt man sofort, was hier im Stadion los ist. Wir wollen weiter Gas geben und, dass die Jungs an sich glauben und diese Mentalität auf den Platz bringen. Dann gewinnt man auch so ein Spiel."

 

Patrick Glöckner:

„Mir fehlen immer noch die Worte. Wir haben ein gutes Spiel gesehen auf unserer Seite. Wir haben hervorragend gepresst. Das zweite Tor hätten wir einfach nachlegen müssen. Die individuelle Klasse von Braunschweig ist so gut, dass die Eintracht sich immer Chancen erspielen kann. In der zweiten Halbzeit hat Marco umgestellt, sodass wir unser System anpassen mussten. Dann kam die eine Minute, wo man nicht weiß, was passiert. Das Spiel hatte heute keinen Verlierer verdient. Es tut mir Leid für meine Jungs. Wir lassen uns davon heute nicht aus der Bahn werfen. An Marco und die Eintracht alles Gute.“

Foto: Agentur Hübner

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