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Donnerstag 14.02.2019

Menz: “Die nötige Mentalität auf den Platz bringen“

Christoph Menz vor dem Spiel gegen seinen Ex-Verein

Der gebürtige Magdeburger wechselte im Winter von Viktoria Berlin zu den Löwen. Zuvor spielte der Defensivspezialist für Eintrachts nächsten Gegner Fortuna Köln. Gegen die Domstädter will Christoph Menz mit seinem neuen Teamkollegen aber wieder wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren.

Kurzer Rückblick auf den vergangenen Sonntag: Wie sehr hat euch die Niederlage gegen Wehen Wiesbaden geärgert?

Christoph Menz: “Schon sehr, vor allem weil wir speziell in der ersten Halbzeit nicht das geschafft haben, was wir uns vorgenommen hatten. Letztendlich haben wir damit auch eine große Chance verpasst, mit einem Sieg an die Nicht-Abstiegsplätze heranzukommen. Jetzt müssen wir es am Wochenende gegen Fortuna Köln wieder besser machen.“

Die beiden Partien zuvor gegen Rostock und Zwickau habt ihr jeweils zu null gewonnen. Woran lag es, dass ihr gegen Wiesbaden - zumindest in den ersten 45 Minuten - nicht zu dieser Stabilität in der Defensive gefunden habt?

Menz: “Wir hatten zu viele leichte Ballverluste in der eigenen Hälfte. Damit hatte Wiesbaden kurze Wege zu unserem Tor. Das haben sie zweimal eiskalt bestraft.“

Wie geht ihr als Mannschaft mit diesem “Rückschlag“ um? Welchen Eindruck hast du als erfahrener Spieler?

Menz: “Jeder hier weiß, um was es in den kommenden Monaten geht. Dabei war klar, dass auch Niederlagen dabei sein werden. Wir haben viele Spieler in der Mannschaft, die wissen, was Abstiegskampf bedeutet. Eine Niederlage sollte uns deshalb nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben die Qualität, um unser Ziel zu erreichen. Wichtig wird sein, dass wir darüber hinaus auch die an jedem Spieltag die nötige Mentalität auf den Platz bringen.“

Am Samstag wartet Fortuna Köln. Auf was für einen Gegner stellt ihr euch da ein?

Menz: “Nach dem Trainerwechsel von Uwe Koschinat zu Tomasz Kaczmarek ist es eine Mannschaft, die sich noch ein wenig finden muss. Sie kann auf jeden Fall Fußballspielen, wird aber in der aktuellen Situation erstmal die defensive Stabilität suchen. Sie stehen insgesamt kompakt und versuchen, mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen.“

Zum Video-Interview mit Christoph Menz

Foto: imagemoove

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