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Samstag 11.05.2019

"Mit dem Druck kennen wir uns bestens aus"

Die Stimmen zum Spiel in Halle

Nach intensiven 90 Minuten mussten sich die Löwen dem Halleschen FC mit 0:1 geschlagen geben. Trotz aufopferungsvollen Kampfes schaffte es die Eintracht nicht, sich für eine gute zweite Halbzeit zu belohnen. So kommt es in der nächsten Woche zuhause zum Endspiel um den Klassenerhalt gegen Energie Cottbus.

Jasmin Fejzic

„Die Niederlage war unverdient, wir waren über 70 Minuten die bessere Mannschaft und dürfen hier niemals als Verlierer vom Platz gehen. Wir hatten genug Chancen für den Ausgleich. Die gesamte Rückrunde über haben wir schon Endspiele, mit dem Druck kennen wir uns bestens aus."

Niko Kijewski

„Wir wollten das Spiel drehen, wir haben ja einige Spiele noch drehen können. Wir sind immer positiv geblieben und sind in der zweiten Halbzeit gut ins Spiel gekommen, hatten gute Torchancen, die wir vielleicht machen müssen. Das Glück war vielleicht heute nicht auf unserer Seite. Jetzt haben wir gegen Cottbus das Endspiel."

Stephan Fürstner

„In der Winterpause hätte sich jeder gefreut, wenn wir ein Endspiel kriegen. Jetzt ist die Situation so gekommen, dass wir das Endspiel zuhause haben. Wir müssen jetzt regenerieren, unsere Kräfte bündeln und dann nochmal alles raushauen. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, der Ball wollte heute leider nicht rein. Die Kaltschnäuzigkeit haben wir heute ein bisschen vermissen lassen. Das Spiel müssen wir jetzt einfach abhaken. Wir stehen die ganze Rückrunde mit dem Rücken zur Wand. Wir wollen den letzten Schritt jetzt gehen. Dem Druck werden wir standhalten."

André Schubert

„Wir haben insgesamt über 90 Minuten eine ordentliche Leistung gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig für Entlastung gesorgt, ohne dabei aber zwingende Chancen vom Gegner zuzulassen. Wir wussten, dass der Gegner mit viel Wucht kommt. Wir haben einen Fehler gemacht, der dann zum Elfmeter führt. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht, hatten drei, vier gute Chancen. Der Gegner hatte dann noch ein paar Möglichkeiten, die unserer offensiven Ausrichtung geschuldet waren. Am Ende steht eine 0:1-Niederlage, die für uns sehr unglücklich ist. Wir hatten es heute in der eigenen Hand und haben es nicht genutzt."

Torsten Ziegner

„Das war heute ein Spiel auf Augenhöhe, wo es nur um Details ging. In der ersten Halbzeit waren wir besser, ohne das wir eine Torchance nach der anderen hatten. Wir mussten heute viel investieren. Im zweiten Durchgang hatten wir nicht mehr den Zugriff auf das Spiel. Viele Situationen sind uns im Mittelfeld durchgerutscht, in denen Braunschweig gefährlich an unseren Sechzehner gekommen ist. Wir hatten da heute auch in der ein oder anderen Situation Glück."

Foto: Eintracht

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