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Freitag 28.02.2020

"Mit Herz und Leidenschaft spielen"

Pressekonferenz vor der Partie gegen den KFC Uerdingen

Am Samstag ist der KFC Uerdingen zu Gast an der Hamburger Straße. Bevor die Partie morgen um 14 Uhr von Schiedsrichter Max Burda angepfiffen wird, stellte sich Löwen-Trainer Marco Antwerpen den Fragen der Medienvertreter auf der Pressekonferenz über...

...das Personal:

"Bernd Nehrig hat sich gestern im Training einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat. Stephan Fürstner ist noch weiterhin verletzt. Es gibt aber auch positive Nachrichten. Marc Pfitzner und Danilo Wiebe sind wieder ins Training eingestiegen. Leo Putaro wird krankheitsbedingt fehlen.“

...den längeren Ausfall der beiden Routiniers Nehrig und Fürstner:

“Für alle Beteiligten ist die Situation schwierig. Bernd ist ein Spieler, der uns unbedingt helfen will und sich jedes Mal zur Verfügung stellt. Er rauscht momentan von der einen Verletzung in die nächste. Es ist eine sehr unbefriedigende Situation, für uns, weil wir dadurch zu Wechseln gezwungen werden und für ihn als Spieler natürlich auch ganz extrem. Bernd möchte immer wieder vorangehen, das macht aber nur dann Sinn, wenn er die körperlichen Voraussetzungen mitbringt.

Auch Stephan Fürstner fehlt uns. Er ist auch jemand, der Verantwortung übernehmen kann und der eine gute Ansprache hat, auch an die jungen Spieler. Er ist uns extrem wichtig und fehlt uns sehr.“

...die Rückkehr der verletzten Pfitzner und Wiebe:

“Marc Pfitzner mussten wir nach dem Spiel gegen Kaiserslautern ersetzen. Er ist wieder ins Training eingestiegen, da sind wir sehr froh drum. Wir haben gegen den FCK gesehen, wie wichtig Pfitze für uns ist. Er hatte großen Anteil daran, dass wir wirklich stabil gestanden und ein gutes Spiel gemacht haben. Umso ärgerlicher war, dass er gegen Würzburg ausgefallen ist und wir erneut die Mannschaft umstellen mussten. Aktuell kriegen wir keine Konstanz in die Aufstellung, das ist extrem unbefriedigend.

Danilo Wiebe hat ungefähr zweieinhalb Wochen gefehlt und hat gestern die erste Trainingseinheit absolviert. Von daher müssen wir erstmal sehen, ob es Sinn macht, ihn in den Kader zu nehmen oder nicht.“

...die Niederlage bei den Würzburger Kickers:

“Man hat nach der Niederlage eine Reaktion bei der Mannschaft gesehen. Gerade das Training am Mittwoch war richtig knackig mit vielen intensiven Zweikämpfen. Aber das Spiel gegen die Kickers vergessen zu lassen, das wird dauern, das wirkt schon nach. Es war eine extrem schlechte Partie von uns. Wir sind angehalten so etwas nicht mehr anzubieten. Das war in der Form nicht mehr zu akzeptieren. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich als Trainer schon einmal dreifach in der Halbzeit gewechselt habe. Nach den Begegnungen gegen Duisburg und Kaiserslautern war das einfach nicht absehbar, weil wir gedacht haben, dass wir in die richtige Richtung gehen. Wir haben nochmal ganz klar gemacht, dass wir mit Herz, mit Leidenschaft spielen müssen. Es muss allen auch mal bewusst sein, für was für einen Verein sie eigentlich spielen. Mehr zu kämpfen, das ist ganz, ganz wichtig.“

...den Wechsel auf der Position des Co-Trainers:

“Es geht darum, dass man mit seinem Co-Trainer ein blindes Verständnis haben sollte. Das, was wir hier aufbauen wollten, hat mit dem bestehenden Trainerteam nicht geklappt. Mir ist bei meiner Verpflichtung ein Co-Trainer nicht verwehrt worden. Es gab bestehende Verträge und wir haben gesagt, dass wir es in der Konstellation versuchen. Manchmal tickt und denkt man gleich über Fußball, das war hier jedoch nicht der Fall. Wir haben es nicht geschafft, in diese Richtung zu kommen und konnten kein blindes Verständnis aufbauen. Deswegen bin ich mit dem Wunsch an die Vereinsführung herangetreten, in diesem Bereich eine Veränderung vorzunehmen. Das ist gewährt worden und dementsprechend wollen wir natürlich in der Aufwärmphase vor den Spielen zum Beispiel nochmal einen anderen Impuls an die Mannschaft senden. Dieses blinde Verständnis habe ich mit Kurtulus, dementsprechend bin ich froh, dass er da ist.“

...die morgige Partie:

„Wenn ich die Berichte über den KFC gelesen hab, dann hätte ich das auch eins zu eins auf unser Spiel adaptieren können. Die Einstellung hat nicht gestimmt, nicht alle Spieler waren mental auf dem Platz. Das hat mich schon sehr an uns erinnert. Dementsprechend treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die beide in ihrer vergangenen Begegnung nicht das gezeigt haben, was man zeigen sollte, wenn man Spiele gewinnen möchte. Uerdingen ist auswärts eine sehr gute Mannschaft. Deswegen müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir werden sehen, welche Ausrichtung sie morgen wählen.“

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