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Donnerstag 08.11.2018

"Müssen unsere Chancen besser nutzen"

U19-Verteidiger Marius Homann im Interview

Die U19 von Trainer Sascha Eickel steht aktuell auf dem achten Tabellenplatz der A-Junioren-Regionalliga Nord. Zuletzt stand Marius Homann in beiden Top-Spielen gegen Holstein Kiel (1:1) und den Eimsbütteler TV (1:2) in der Start-Elf. Im Sommer kam der Abwehrspieler mit der Empfehlung von 17 Saisontoren von den Freien Turnern zu den Löwen. Wir sprachen mit dem torgefährlichen Innenverteidiger über seinen Wechsel und die bisherige Saison.

Marius, du bist im Sommer von den Freien Turnern zur U19 gestoßen. Wie kam der Wechsel zustande?

Marius Homann: „Ich hatte bei den Turnern das Glück, dass ich in einer richtig guten Mannschaft gespielt habe. Ich habe in der vergangenen Saison viele Tore erzielen können. Ich weiß nicht, ob ich gesichtet worden wäre, wenn ich weniger Treffer erzielt hätte. So wurde ich im Winter bereits einmal zum Probetraining eingeladen und dann im Sommer verpflichtet.“

Als gebürtiger Braunschweiger, wie groß war deine Freude, als der Kontakt und der Wechsel zur Eintracht letztendlich zustande kamen?

Homann: „Ich habe mich riesig darüber gefreut, hier die Chance zu bekommen. Kontakt gab es vorher bereits. Ich habe in der U15 einmal mittrainiert, wurde damals aber leider nicht genommen, worüber ich schon etwas enttäuscht war. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat.“

Wie war bisher deine Verbindung zur Eintracht?

Homann: „Ich hatte vier Jahre eine Dauerkarte. Mein Bruder hat mich damals mal mitgenommen und ab dem Zeitpunkt bin ich regelmäßig zu den Spielen gegangen.“

Marc Pfitzner, Julius Düker oder Philipp Tietz waren die letzten Braunschweiger Jungs, die den Sprung in den Profibereich bei der Eintracht geschafft haben. Ist das für dich ebenfalls das Ziel?

Homann: „Ich wäre nicht zur Eintracht gewechselt, wenn ich nicht auch den Traum vom Fußball-Profi verfolgen würde. Wenn sich einem diese Chance bietet, sollte man sie auch nutzen. Ich habe mir aber noch keine Gedanken darüber gemacht, welche Spieler vor mir den Sprung geschafft haben, aber sicher kann man sie schon als eine Art Vorbilder sehen, wenn sie den gleichen Weg hier gegangen sind.“

Du konntest zuletzt mit guten Leistungen überzeugen und hast dich in die Stamm-Elf gespielt. Keine Selbstverständlichkeit für einen Jungjahrgang, oder?

Homann: „Dazu muss man auch sagen, dass ich durch Verletzungen meiner Mitspieler in die Mannschaft gerutscht bin. Dadurch habe ich die Chance bekommen zu spielen und denke, dass ich das ganz ordentlich gemacht habe. Ich muss jetzt weiter Gas geben und hoffen, dass wenn die Jungs zurückkommen, ich weiterhin Teil der ersten Elf bin.“

Aus den vergangenen beiden Partien konntet ihr lediglich einen Punkt holen, es war aber durchaus mehr drin für euch. Wie siehst du rückblickend die letzten Spiele?

Homann: „Das 1:1-Unentschieden gegen Kiel sehe ich sehr positiv. Wir hätten sogar gewinnen können, da wir die besseren Möglichkeiten mit Aluminiumtreffern hatten und dem Tabellenführer kaum etwas zugelassen haben. Hätten wir unsere Chancen besser genutzt, wäre ein Sieg sicherlich verdient gewesen. Auch gegen Eimsbüttel müssen wir unsere Chancen besser nutzen, dann wäre auch da mehr drin gewesen.“

Vergangene Saison hast du als Verteidiger in der B-Junioren-Niedersachsenliga 17 Tore erzielt. Würdest du in der Torgefährlichkeit deine besondere Stärke sehen?

Homann: „Ich glaube schon, dass ich recht torgefährlich bin. Bei den Turnern habe ich Linksverteidiger gespielt, hier bin ich zuletzt als Innenverteidiger aufgelaufen, da komme ich dann nicht mehr so oft nach vorne. Die Hälfte meiner Tore habe ich nach Standards erzielt, dazu bin ich jetzt noch nicht gekommen. Das wird aber bestimmt noch.“

Was sind deine Ziele für die Saison, sowohl mannschaftlich, als auch persönlich?

Homann: „Wir wollen erstmal richtig in die Spur finden und in den kommenden Spielen punkten. Wir treffen in den nächsten vier Spielen auf drei Teams der unteren Tabellenregion, da müssen wir Erfolge einfahren. Es steht auch noch das Stadtderby gegen die Freien Turner an, welches wir auch gewinnen wollen. Dann sieht die Tabelle schon ganz anders aus und wir sind wieder oben dran. Persönlich möchte ich weiter spielen, meine Leistungen zeigen und vielleicht auch das eine oder andere Tor schießen.“

Foto: eintracht.com

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