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Donnerstag 11.04.2019

Nachwuchs bei Autohaus Laas

U17-Spieler schnuppern ins Handwerk

Bereits im November 2017 startete die Kooperation zwischen den Löwen und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade mit einem ersten Vor-Ort-Termin. Am vergangenen Dienstag ging es weiter und für die U17-Spieler Timon Wloch, Samir Nazari und Carlos Christel stand vor dem Training der Besuch im Autohaus Laas in Lagesbüttel an.

Begleitet wurden die Spieler von Co-Trainer Slavomir Lukac und Vertretern der Handwerkskammer. Nach dem freundlichen Empfang durch Geschäftsführer Reinald Laas ging es zunächst mit einer Führung durch den gesamten Betrieb los. Durch einen glücklichen Zufall war auch gerade der TÜV vor Ort und nahm einen Wagen unter die Lupe, was sich die Nachwuchslöwen interessiert mit anschauten. Durch die Büros und den Empfangsbereich ging es in die Werkstatt. "Die Lackierkammer war sehr interessant", sagte Timon Wloch. Am Ende mussten die Jungs dann richtig mit anpacken und einen brandneuen Cupra für die Auslieferung fertig machen. Dieses Fahrzeug geht dann in den nächsten Tagen an Eintracht-Profi Robin Becker. Die U17-Spieler begannen die Schutzfolie vom Kfz zu lösen und durften im Anschluss die Räder abmontieren. "Das hat richtig Spaß gemacht, da ich so etwas vorher noch nicht gemacht habe", erklärte Christel. Nach einem Blick in den Motorraum und einigen Erklärungen vom Ausbildungsleiter ließen die Anwesenden den Nachmittag bei Erfrischungen ausklingen. "Der Tag hat Spaß gemacht und hier eine Ausbildung zu machen könnte ich mir schon ganz gut vorstellen", sagte Nazari begeistert.

"Für die Jungs ist dieser Besuch eine gute Erfahrung, einen Handwerksberuf kennenzulernen. Nur wenige schaffen letztendlich den Sprung in den Profi-Fußball. Sich schon frühzeitig umzuschauen und Gedanken über die eigene Zukunft zu machen ist nicht unwichtig. Zu schauen, was einem Spaß machen könnte, ist eine Hilfe bei der späteren Berufswahl", sagte Lukac am Rande des Besuchs.

Berit Herbst, Ausbildungsberaterin bei der Handwerkskammer, freute sich, den Nachwuchsspielern interessante Alternativen zur Profilaufbahn vorstellen zu können und betonte, dass das Handwerk tolle Chancen und Perspektiven bietet. „Mit über 130 verschiedenen Ausbildungsberufen ist eigentlich für jeden etwas dabei. Auch wenn die Berufe zum Teil sehr unterschiedlich sind, hat das Handwerk eine große Gemeinsamkeit: Am Ende eines Arbeitstages hält ein Handwerker immer ein Ergebnis in den Händen.“

Fotos: Eintracht

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