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Donnerstag 10.01.2019

Nehrig: "Das Programm ist definitiv knackig"

Vierter Tag in Belek

Nach anstrengenden Tagen zu Beginn des Trainingslagers war der heutige Donnerstag für die Löwen etwas entspannter. Am Abend stieß dann auch noch ein weiterer Neuzugang zu den Blau-Gelben.

Heute klingelte der Wecker im Team-Hotel der Löwen eine Stunde später. Nach intensiven Einheiten und dem Mannschaftsabend am gestrigen Tag gönnte Trainer André Schubert seinem Team ein wenig Ruhe. Um 10 Uhr bat er zum Frühstück, zwei Stunden später ging es zur einzigen Trainingseinheit des Tages auf den Platz. Torschussübungen standen auf dem Programm, das die Jungs heute bei Regen absolvierten. Es folgte dann ein gemeinsames Mittagessen und ein freier Nachmittag, den die Spieler ruhend oder im Spa-Bereich des Hotels verbrachten. 

Bernd Nehrig im Interview

Nach dem Abendessen nahm sich Neugang Bernd Nehrig Zeit für ein kleines Interview, um seine ersten Eindrücke zu schildern:

Wie war euer Mannschaftsabend gestern? Was habt ihr gemacht?
Bernd Nehrig „Aufgrund der intensiven Belastung in den ersten Trainingstagen waren wir alle ziemlich kaputt. Wie waren bei einem Italienier in Belek gemeinsam etwas essen. Es war ein sehr ruhiger und entspannter Abend. Wir haben uns viel unterhalten und eine gute Zeit verbracht.“

Du bist seit Montag bei der Mannschaft. Wie sind deine Eindrücke von deinem neuen Team bisher?
Nehrig „Ich bin sehr positiv überrascht. Es ist alles sehr herzlich und extrem freundschaftlich. Ich hatte gar keine Probleme, anzukommen. Wir haben uns direkt verstanden, nicht nur mit den Mitspielern, sondern auch mit den Offiziellen, dem Trainer- und Funktions-Team. Das macht es natürlich viel einfacher, in die Mannschaft hineinzurücken. Ich habe es mir so gewünscht und besser hätte es nicht sein können.“

Du hast es gerade schon gesagt. Die Einheiten sind sehr intensiv…
Nehrig „Das Programm ist definitiv knackig. Es sind viele Einheiten aneinander gereiht, die nicht nur konditionell geprägt sind. Wir machen viele kleine Spielformen, bei denen wir viel laufen und kurze Bewegung haben. Fakt ist aber auch, dass wir genau das brauchen, weil eine harte Rückrunde vor uns liegt, in der wir beißen, kämpfen und zusammenstehen müssen. Genau bei solchen Einheiten und im Trainingslager kann man das schulen, auch in Stresssituationen ruhig zu bleiben und zusammenzuhalten. Alles in allem ist es ein guter Trainingsreiz, der für die Restrunde wichtig ist.“

Heute rollte nur einmal der Ball auf dem Platz, der Nachmittag war frei. Wie hast du die Zeit genutzt?
Nehrig
„Da ich ja vor dem Abflug ins Trainingslager ein bisschen krank war, waren die Tage hier bisher für mich doppelt so anstrengend, als für die anderen Jungs (schmunzelt). Die Einheit heute Vormittag mit Torschussübungen war etwas lockerer als in den vergangenen Tagen, aber auch mit wichtigen Inhalten. Nach dem Mittagessen habe ich einfach ein bisschen Ruhe genossen und geschlafen. Ich teile mir mit Fürsti, den ich schon sehr lange kenne und zu dem der Kontakt nie abgerissen ist, ein Zimmer. Wir haben die Zeit genutzt, um uns auszutauschen und über Gott und die Welt zu quatschen. Das ist eine gute Gelegenheit, von jemandem, den ich sehr zu schätzen weiß, ein bisschen mehr über den Verein und das Team zu erfahren.“ 

Marcel Bär im Trainingslager angekommen

Schließlich stieß am Abend mit Marcel Bär noch ein weiterer neuer Spieler zum Team. Der Angreifer, der von 2012 bis 2015 schon für die U23 der Löwen aktiv war, wird morgen erstmals mit seinem neuem Team auf dem Trainingsplatz stehen.

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