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Freitag 09.08.2013

Neues Podest für die Südkurve

Metallbau Klauenberg unterstützt Löwen-Fans

„Mir ist es ja grundsätzlich egal, wo ich drauf stehe, um Stimmung zu machen, aber das Podest ist super und dem Verein fällt bestimmt ein Stein vom Herzen“, so Benjamin Riefenberg, Vorsänger der Cattiva Brunsviga über sein neues „Wohnzimmer“. Riefenberg heizt die Löwenmenge jedes Spiel aufs Neue mit Fangesängen und Sprechchören an und pünktlich zum Saisonstart gegen den SV Werder Bremen kann er das auch auf eine sicherere Art und Weise tun. „Das alte Holzgestell war mir schon lange ein Dorn im Auge“, bemerkt Wolfang Pluskat, Stadionwart der Eintracht. Pluskat war es dann auch, der an Sponsor und Fan der Löwen ,Gustav-Ullrich Klauenberg herangetreten ist, um eine Lösung mit höherer Sicherheit gewährleisten zu können. Der 46-Jährige führt gemeinsam mit seinem Vater Gustav das Familienunternehmen Metallbau Klauenberg im Süden Braunschweigs bereits in der fünften Generation.

Der Braunschweiger, der im Meisterjahr 1967 geboren ist und schon seit Lebzeiten Anhänger der Blau-Gelben ist, musste nicht lange überlegen, um seine Zusage für die Fertigung eines neuen Podestes zu geben. „Ich habe mich mit Benny getroffen, um die Anforderungen an das Gerüst, wie z.B. die Höhe, zu besprechen. Es ist also eine gemeinsame Produktion“, so Klauenberg, der die Konstruktion zusätzlich als „stabil, robust, wetterbeständig und definitiv erstligatauglich“ bezeichnet. Die Fertigung in dem rund 40 Mitarbeiter starken Unternehmen hat nur einige Tage gedauert und somit konnte das ca. zwei Meter hohe Podest aus feuerverzinktem Stahl am gestrigen Donnerstag im Beisein der beiden Fanbeauftragten der Eintracht Nils Burgdorf und Erik Lieberknecht in Block 9 der Südkurve übergeben werden. „Auch wir von der Fanbetreuung freuen uns über solche Aktionen, die deutlich machen, dass wir in Braunschweig weiter unseren eigenen Weg gehen und der Begriff ‚EINTRACHT‘ vom Ultra bis zum Sponsor gemeinsam gelebt wird“, so Burgdorf.

Auch Riefenberg lobt die Entwicklung der Zusammenarbeit. „Was wirklich positiv zu bemerken ist, ist die Tatsache, das Sponsoren und Fans an einem Strang ziehen ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Es gibt viele Projekte, sei es im sozialen Bereich oder eben dieses Beispiel, wo jeder seine Qualitäten zur Verfügung stellen kann, um einander zu helfen.“ Alle Beteiligten einigten sich darauf, dass die Voraussetzungen für einen gelungenen Ligaauftakt gegen Bremen geschaffen sind.

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