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Mittwoch 03.10.2018

NFV-Pokalaus nach Elfmeterschießen

Löwen unterliegen in Drochtersen

Im Viertfelfinale des NFV-Pokals unterlagen die Blau-Gelben gegen die Spielvereinigung Drochtersen/Assel vor 1.700 Zuschauern im Kehdinger Stadion. Die Partie wurde erst im Elfmeterschießen entschieden. Am Ende musste sich das Team von Löwen-Trainer Henrik Pedersen mit 4:5 geschlagen geben.

Die Hausherren traten zu Spielbeginn mutig auf und konnten sich die ein oder andere Chance erarbeiten. Jonas Thorsen konnte in der 4, Minute einen Kopfball noch gerade so von der Linie kratzen. Kurze Zeit später wurde Drochtersen-Stürmer Jasper Gooßen mit einem langen Ball aus der eigenen Abwehr auf die Reise geschickt, konnte den Ball aber nicht mehr auf das Gehäuse des Braunschweiger-Neuzugangs Lukas Kruse bringen.

Die Eintracht wird dominanter

Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Braunschweiger immer mehr die Kontrolle über die Partie und drängten die Hausherren tief in die eigene Hälfte. Trotz der des großen Ballbesitzanteils schafften es die Löwen nicht, zwingend vors Tor des Viertligisten zu kommen.

Deutliche Leistungssteigerung in Halbzeit zwei

Zur zweiten Halbzeit wechselte Pedersen Stürmer Philipp Hofmann für Leandro Putaro ein. Mit Hofmann wurde die Eintracht gefährlicher und konnte sich einige Chancen rausspielen. Felix Burmeister scheiterte nach einer Ecke mit einem Distanzschuss am stark parierenden Drochtersen-Torhüter Fabian Klinkmann (53.). Nur wenige Augenblicke später war es dann der eingewechselte Hofmann, der nach einer Flanke von Yari Otto zum Abschluss kam – der Ball wurde auf der Linie geklärt (57.). Wieder war es Hofmann, der nach einer Amundsen-Flanke zum Kopfball kam, den Ball aber leider nicht im Tor unterbringen konnte (59.).

Drochtersen/Assel bleibt gefährlich

Die Spielvereinigung legte im zweiten Durchgang das Hauptaugenmerk auf die Defensive und stand größtenteils geschlossen mit allen elf Spielern hinter dem Ball. Lediglich einen gefährlichen Angriff konnten die Hausherren in Durchgang zwei für sich verbuchen. SVDA-Angreifer Alexander Neumann tankte sich auf der rechten Seite im Sechszehner durch und schlänzte den Ball mit links in die linke obere Ecke. Löwen-Neuzugang Kruse ließ sein ganzes Können aufblitzen und fischte den Ball aus dem Winkel (64.). In der Folge hatte die Eintracht mehr vom Spiel, schaffte es aber nicht, Klinkmann zu bezwingen.

Aus im Elfmeterschießen

Das Spiel musste folglich im Elfmeterschießen entschieden werden. Erster Schütze war Mergim Fejzullahu, dessen Schuss von Klinkmann entschärft werden konnte. In der Folge verwandelten alle weiteren Schützen sicher, ehe der eingewechselte Stürmer der Spielvereinigung Jan-Ove Edeling mit dem zehnten und letzten Elfmeter für die Entscheidung sorgte. Für die Braunschweiger endet der NFV-Pokal im Viertelfinale während es für den Vorjahressieger aus Drochtersen/Assel im Halbfinale weiter geht.

Das Spiel im Stenogramm

SpVgg Drochtersen/Assel
Klinkmann – Klee, Rogowski, Ioannou, El Saleh – Hermandung, Mau, Andrijanic, Fiks, Neumann (90. Edeling) – Gooßen

Eintracht
Kruse – Sauerland, Burmeister, Nkansah, Amundsen (90. Kijewski) – Franjic (71. Fejzullahu), Thorsen, Fasko – Bulut, Putaro (46. Hofmann), Y. Otto

Tore
1:0 Mau (i.E.)
1:1 Burmeister (i.E.)
2:1 Grooßen (i.E.)
2:2 Kijewski (i.E.)
3:2 Andrijanic (i.E.)
3:3 Thorsen (i.E.)
4:3 Hermandung (i.E.)
4:4 Hofmann (i.E.)
5:4 Edeling (i.E.)

Zuschauer
1.700

Stimmen

Sebastian Ebel
"Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir heute nicht weitergekommen sind. Doch die Mannschaft hat gerade in der zweiten Halbzeit Charakter gezeigt und hätte bei besserer Chancenverwertung das Spiel gewinnen müssen. Im Elfmeterschießen stehen die Chancen immer 50:50. Henrik Pedersen wird am Samstag auf der Bank sitzen und wir müssen und werden gegen Lotte Vollgas geben."

Henrik Pedersen
"Die erste Halbzeit war ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann dominiert und hatten riesen Chancen, da hätten wir das Tor machen müssen. Am Ende verlieren wir dann im Elfmeterschießen. Die Einstellung hat gestimmt. Wir arbeiten weiter jeden Tag hart."

Lukas Kruse
"Es ist natürlich sehr bitter. Wir wären der verdiente Sieger gewesen. Wir hatten Riesenchancen und hätten das Ding in der zweiten Halbzeit gewinnen müssen. Im Elfmeterschießen kann dann alles passieren. Es ist natürlich keine einfache Situation, wir brauchen in der Liga jetzt Punkte und die wollen wir am Samstag holen."

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