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Mittwoch 06.03.2019

Niko Kijewski - der Dauerbrenner

Eintrachts Nummer 27 freut sich auf die Englische Woche

Er durfte als einziger Löwe in allen bisherigen Saisonspielen von Beginn an ran - Niko Kijewski hat sich in dieser Spielzeit zweifelsohne zu einem absoluten Stammspieler entwickelt. Im Interview mit eintracht.com verrät der 22-jährige Defensivspezialist unter anderem wie es sich anfühlt, plötzlich in jeder Partie auf dem Platz zu stehen und warum es im Jahr 2019 für Blau-Gelb deutlich besser läuft.

Im Ernst-Abbe Sportfeld war es am Sonntag teilweise ziemlich windig. Wie sehr beeinflusst das einen auf dem Platz?

Kijewski: “Direkt im Spiel bekommt man das bewusst gar nicht so sehr mit. Aber klar muss man den Wind - speziell bei langen Bällen – mit berücksichtigen.“

Das 0:0 in Jena war bereits die vierte Partie, in der ihr ohne Gegentor geblieben seid. In der ersten Saisonhälfte ist euch das in 19 Begegnungen nur zweimal gelungen. Ist diese neu gewonnene Stabilität in der Defensive die Basis dafür, dass es 2019 deutlich besser für euch läuft?

Kijewski: “Auf jeden Fall. Der Trainer hat konkrete Vorstellung, wie wir verteidigen sollen. Wir wollen möglichst immer zu Null oder maximal zu Eins spielen, weil wir vorne eigentlich auch immer für Tore gut sind. Es ist wichtig, dass wir kompakt stehen und alle zehn Feldspieler defensiv arbeiten.“

Du bist der Dauerbrenner im Team, standest als einziger Spieler in allen 26 Partien in der Startelf. Im Vergleich zu den vergangenen Runden ist das ja schon erstmal eine Umstellung, oder?

Kijewski: “Ich freue mich, dass ich bisher so oft zum Einsatz gekommen bin. Klar ist es auch eine gewisse Umstellung im Vergleich zu den vergangenen Saisons, in denen ich vielleicht so elf, zwölf Spiele gemacht habe. Was die körperliche Belastung angeht, ist es einfach etwas anderes, wenn man in jeder Partie auf dem Platz steht. Man hat öfter mal das eine oder andere kleine Wehwehchen, aber bis jetzt klappt es ganz gut.“  

Du hast eine ziemliche linke Klebe und warst in dieser Saison schon ein paar Mal dicht dran an deinem ersten Profitor - wie heiß bist du auf diesen Treffer?

Kijewski: “Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich ein Tor mache. Das Wichtigste ist aber, dass wir am Ende die Spiele gewinnen. Wer dann trifft, ist mir relativ egal. Wenn ein Mitspieler besser postiert ist, würde ich den Ball auf jeden Fall immer quer legen.“

Am Samstag kommt der FC Würzburger Kickers mit Orhan Ademi. Was für ein Gegner erwartet euch?

Kijewski: “Auch wenn sie zuletzt knapp gegen Unterhaching verloren haben, befinden sie sich in einem Aufschwung. Vor allem auswärts waren sie zuletzt stark. Wir wissen, dass es wieder eine schwere Partie für uns wird und müssen dagegenhalten und den Kampf annehmen. Würzburg ist fußballerisch eine gute Mannschaft und hat auch individuelle Qualität in den eigenen Reihen – beispielsweise mit Orhan, der diese Saison schon öfter getroffen hat. Der Trainer wird uns natürlich gewisse Vorgaben mitgeben. Man hat in den vergangenen Partien gesehen, dass die Taktik die wir spielen, entsprechend dem Gegner passend ist.“  

Das Duell mit den Kickers ist der Auftakt in die letzte Englische Woche der Saison. Freut man sich als Spieler darauf, wenn es so Schlag auf Schlag geht?

Kijewski: “Das wird eine intensive und wichtige Woche für uns. So langsam kommen die entscheidenden Spiele, in denen es um viel geht. Aber deswegen spielen wir ja Fußball. Wir wollen möglichst viele Punkte holen, um uns da unten raus zu arbeiten.“

Foto: Julian Meusel

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