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Freitag 11.05.2018

Optimistisch ins Finalspiel

Pressekonferenz vor dem Duell mit Kiel

Am letzten Spieltag der Saison 2017/2018 geht es nach Kiel. Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg bei den Störchen kann Blau-Gelb den Klassenerhalt perfekt machen. Auf der Pressekonferenz vor der Partie erklärte Torsten Lieberknecht, wie die Löwen das Duell angehen werden.

"Wir bleiben ganz bei uns" – das machte der 44-Jährige unmissverständlich klar. Der Gegner stand am Freitag weniger im Fokus, denn wie Holstein Kiel die Partie angeht, "können wir nicht beeinflussen", so Lieberknecht. "Was wir beeinflussen können, ist die Wahl des Systems und der Taktik. Mit dem Kopf kommt noch eine weitere Ebene dazu. Wir wollen die Jungs mit einem guten Gefühl ins Spiel schicken." Einmal mehr können sich die Löwen dabei auf die Unterstützung ihrer Anhänger verlassen: In Kiel werden rund 2.300 Gästefans erwartet.

Fragezeichen hinter Fejzic

Was das Personal angeht, ist erneut Abwarten angesagt: Jasmin Fejzic hat sich während des Trainings am Dienstag einen Kapselanriss sowie einen Bänderriss zugezogen. "Hinter Jasis Einsatz steht daher ein großes Fragezeichen, aber die medizinische Abteilung versucht alles", so der Löwen-Trainer. "Die Entscheidung trifft am Ende er – wenn er fit ist, wird er definitiv spielen." Geduld ist derweil auch bei Suleiman Abdullahi angesagt. "Da werden wir bis morgen abwarten. Sein Fuß hat sich permanent verbessert. Aber man kann noch nicht sagen, ob er eine Option ist. Die Hoffnung geht aber dorthin."

"Ziel ist es immer, zu gewinnen"

"Wir wissen, dass es ein Finalspiel wird", machte Lieberknecht deutlich. "Wir nehmen nichts von außen mit in die Partie und lassen uns nicht beeinflussen. Unser Ziel ist es immer, zu gewinnen. Wir gehen nie mit einem anderen Gedanken ins Spiel." Was es im Hinblick auf das Duell mit Holstein Kiel zu verbessern gilt, liegt für den Pfälzer auf der Hand: "Wir haben gesehen, dass wir in den letzten Spielen offensiv zu wenig getan haben. Da wollen wir mutiger sein und das Herz in die Hand nehmen."

Der Plan steht

Den Druck spüre man natürlich, gerade deshalb sei es aber umso wichtiger, "trotz allem eine gewisse Lockerheit beizubehalten. Jeder weiß, was ist, wenn du so ein Finalspiel gewinnst: Dann herrscht pure Freude." Als Spieler habe man am Sonntag schließlich auch die Chance, "mit dieser einen Partie viel vergessen zu lassen". Das Wichtigste sei nun, "dass die Jungs sich gut vorbereitet fühlen. Dass sie einen klaren Plan haben und sagen: Das ziehen wir jetzt von Anfang bis Ende durch".

Torsten Lieberknecht, der am Samstag sein zehnjähriges Jubiläum als Eintracht-Coach feiert, geht optimistisch in das Finalspiel gegen die Störche: "Gestern bin ich vom Platz gegangen und habe den Jungs gesagt: Ich habe ein gutes Gefühl, so wie sie trainiert haben."

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