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Mittwoch 12.12.2018

Pfitzner: "Eine besondere Anspannung"

Marc Pfitzner im Interview

Jüngst im Heimspiel gegen den Halleschen FC gab Mittelfeldspieler Marc Pfitzner nach mehr als zweieinhalb Jahren sein Comeback für die Profimannschaft der Löwen. Erwartet hatte das der 34-jährige Mittelfeldspieler nicht, war er doch eigentlich ausschließlich für Eintrachts U23 eingeplant. Doch die sportlich brisante Situation veranlasste Trainer André Schubert dazu, den Routinier - der bis zum Sommer für die U23 des SV Werder Bremen spielte - zurück zu den Profis zu holen.

Hättest du nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf im Mai 2016 gedacht, dass du irgendwann nochmal für die Eintracht auflaufen würdest?

Marc Pfitzner: "Dass ich nochmal im Stadion auflaufen werde, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte zwar schon immer im Hinterkopf, irgendwann mal zur Eintracht zurückzukommen, aber eben nicht als Teil der Profimannschaft. Jetzt ist es tatsächlich nochmal dazu gekommen."

Hat sich das auf dem Platz trotzdem wieder angefühlt wie früher?

Pfitzner: "Das war schon eine besondere Anspannung. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe."

Macht man sich da vorab Gedanken, ob es nach einem halben Jahr Oberliga auf Anhieb für ein Drittligaspiel reicht - dazu noch über die gesamten 90 Minuten?

Pfitzner: "Ich habe mir vor dem Spiel viele Gedanken gemacht. Nachher kann ich auch sagen, dass es von der Intensität her schon ein großer Unterschied ist. Ich war nach dem Abpfiff ziemlich platt. Aber laufen konnte ich eigentlich immer schon ganz gut."

Am Ende stand trotzdem eine knappe Niederlage gegen Halle. Die Situation ist unverändert sehr schwierig. Worauf kommt es in den nächsten beiden Spielen vor der Winterpause besonders an?

Pfitzner: "Die letzten beiden Auswärtsspiele gegen Cottbus und Karlsruhe werden sicher nicht leicht. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt aktuell neun Punkte. Daher sind beide Partien auch enorm wichtig, um mit Siegen den Abstand zu verringern und so nach der Winterpause mit einer größeren Hoffnung in die verbleibenden Saisonspiele zu gehen."

Am Samstag geht es nach Cottbus. Was für ein Gegner wartet dort auf euch?

Pfitzner: "Ich habe schon einige Male dort gespielt und kenne die Atmosphäre. Mit Pele Wollitz haben sie einen im positiven Sinne verrückten Trainer, der dort mit kompletter Leidenschaft an der Seitenlinie steht und die Mannschaft pusht. Es wird erneut sehr intensiv werden. Wir müssen dagegenhalten und mit aller Macht versuchen, das Spiel zu gewinnen."

Das komplette Interview gibt es am Donnerstag bei YouTube.

Foto: Agentur Hübner

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