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Sonntag 04.11.2018

Punkteteilung im Topspiel

U23 und TuS Bersenbrück trennen sich 3:3-Unentschieden

Eintracht Braunschweig U23 - TUS Bersenbrück  3:3 (3:0)

Die U23 von Trainer Deniz Dogan trennt sich mit einem 3:3-Unentschieden vom TuS Bersenbrück. Für die zwischenzeitliche 3:0-Führung der Löwen sorgten Michal Fasko, Lirim Mema und Ayodele Adetula.

Im Spitzenspiel der Oberliga Niedersachsen zwischen dem Vierten und dem Dritten wollten die Löwen an den guten Auftritt gegen HSC Hannover anknüpfen, sich dieses Mal dafür belohnen. Ayodele Adetula nahm nach fünf Minuten Tempo über die linke Seite auf und brachte den Ball in die Gefahrenzone. Dort stand Michal Fasko goldrichtig und verwertete den Abpraller zur frühen 1:0-Führung (5.). Wenig später zappelte das Spielgerät erneut im Netz. Dieses Mal brach Lirim Mema über die rechte Außenbahn durch, der Unparteiische entschied aber auf Abseits (11.). Die Hausherren hatten Selbstvertrauen und erspielten sich immer wieder geduldig gute Chancen. Bereits nach 18 Minuten erhöhte Mema aus ähnlicher Position wie zuvor per trockenem Flachschuss auf 2:0. Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich Amir Redzic frei vor Keeper Roman Birjukov auf, der allerdings lange stehen blieb und Sieger in diesem Duell blieb (25.). Auf der Gegenseite drang Adetula ins Zentrum ein und vollendete flach ins kurze Eck zum 3:0 (31.).

Gäste nutzen Fehler eiskalt aus

Nach dem Seitenwechsel taten die Gäste mehr fürs Spiel, so dass es bis zum Ende hin eine spannende und gute Oberliga-Partie blieb. Die erste Chance des zweiten Abschnitts konnte auch Bersenbrück durch Redzic für sich verbuchen (48.). Nach einem Foul von Besfort Kolgeci an seinem Gegenspieler gab es Freistoß, den Aaron Goldmann direkt zum 3:1 verwandelte (54.). Plötzlich witterte der Gegner, dass hier noch nichts verloren war. Die Löwen wirkten etwas verunsichert und spielten ihre Angriffe nicht mehr so konzentriert zu Ende wie noch in Durchgang eins. Meik Erdmann hielt seinen Gegenspieler, der mit dem Rücken zum Tor stand, am Trikot und es gab Elfmeter (58.). Qerim Avdijai ließ sich nicht zweimal bitten und nahm das Geschenk dankend an. Die verbleibende halbe Stunde wurde also nochmal eng. Birjukov rettete gegen Avdijai mit starkem Reflex, denn er war blitzschnell unten im Eck und lenkte den Ball um den Pfosten zur Ecke (68.). Eine Minute später war der Keeper aber machtlos, als sich Gerrit Menkhaus durch die gesamte Abwehr dribbelte und zum Ausgleich traf (69.). In der Schlussphase ließ sich Bersenbrücks Nicolas Eiter zwar noch zu einer Tätlichkeit gegen den eingewechselten Salih Ayaz hinreißen und sah folgerichtig Rot, am Endstand tat sich aber nichts mehr.

"Bringen den Gegner selber zurück ins Spiel"

"Wir haben uns alle etwas mehr erhofft, gerade weil wir zur Pause auch mit drei Toren vorne lagen. Die machen aus dem Nichts per Freistoß das Tor. Der Ball geht zwar ins Torwarteck und wenn ich etwas besser stehe, könnte ich da sogar dran kommen. Dennoch war der gut geschossen. Damit war der Gegner im Aufwind", ärgerte sich Birjukov über den ersten Gegentreffer. "Die Enttäuschung ist so direkt nach dem Spiel natürlich groß. Wir machen in der ersten Halbzeit ein super Spiel, haben sehr effektiv umgeschaltet, klare Bälle gespielt, die Räume schnell überbrückt und uns Torchancen erspielt. Wir wollten das genauso weitermachen, spielen aber hinten zu viele Querbälle. Wir holen Bersenbrück selber ins Spiel zurück, das ist ein Stück weit der jugendlichen Naivität geschuldet. Wie sich die Jungs bis hierher entwickelt haben, damit bin ich trotz allem sehr zufrieden", sagte Dogan im Anschluss an die Begegnung.

Eintracht
Birjukov - Erdmann, Wilton, Kolgeci, Funke - Mema (86. Wand), Franke (C) (75. Ayaz), Fasko, Franjic, Adetula - Muja (60. Pfitzner)

Tore
1:0 Michal Fasko (5.)
2:0 Lirim Mema (18.)
3:0 Ayodele Adetula (31.)
3:1 Aaron Goldmann (54.)
3:2 Qerim Avdijai (Foulelfmeter, 58.)
3:3 Gerrit Menkhaus (69.)

Besondere Vorkommnisse
Nicolas Eiter sieht Rote Karte nach Tätlichkeit (81.)

Zuschauer
164

Foto: eintracht.com

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