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Sonntag 01.04.2018

Reichel: "Darüber müssen wir sprechen"

Die Nachspielzeit zur Niederlage in Bochum

Am Ostersonntag gab es für die Löwen beim Gastspiel in Bochum nichts zu holen. Vor allem mit der ersten Halbzeit konnte die Elf von Torsten Lieberknecht dabei nicht zufrieden sein. Die Stimmen zum Spiel.

Ken Reichel  

"Wenn man die erste Halbzeit sieht, dann war es heute ein verdienter Sieg des VfL Bochum. Das war einfach zu wenig von uns. Wir sind nur hinterher gelaufen und konnten keinen Druck ausüben. Bochum hat das sehr gut gemacht und wir haben schlecht verteidigt. Darüber müssen wir definitiv sprechen. Im zweiten Durchgang hatten wir mit dem Pfostenschuss die Chance zum Ausgleich, kurz vor Schluss laufen wir dann in einen Konter rein. Es war ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir leider verloren haben."

Jan Hochscheidt  

"Wir waren darauf eingestellt, dass die Bochumer offensiv viel rotieren würden. Wir haben dem VfL zu viele Räume gegeben. Dass sie die Qualität haben, Fußball zu spielen, das war uns natürlich bekannt. Wir haben uns mit dem 1:0 in die Halbzeit gerettet und sind dann besser rausgekommen. Wir müssen die Partie intern auswerten und dann im Heimspiel gegen Dresden wieder ein anderes Gesicht zeigen." 

Torsten Lieberknecht

"Der VfL hat viele Läufe in die Tiefe gestartet und ist so zu Chancen gekommen, in der ersten Halbzeit hat sich Bochum so verdient in Führung gebracht. Wenn man die zweite Halbzeit sieht, bin ich umso enttäuschter, dass wir das nicht schon in der ersten Hälfte gezeigt haben. Denn da konnten wir Druck aufbauen und haben viel mehr Agressivität gezeigt. Domi Kumbela hat dann leider nur den Pfosten getroffen, in dieser Phase hätten wir das Unentschieden verdient gehabt. Durch den Konter nach der strittigen Szene im Strafraum hat Bochum es dann entschieden."

Robin Dutt

"Der gegenseitige Respekt war sehr groß auf beiden Seiten, was auch berechtigt war. Wir hatten eine gute Raumaufteilung und ein gutes Gegenpressing. Insgesamt war es vielleicht unsere beste Leistung der letzten Wochen gegen einen formstarken Gegner. Es gab auch Phasen, in denen wir hinten reingedrückt wurden. Wir haben es verpasst, das zweite Tor früher zu machen. Wenn ich mir die Tabelle heute anschaue, ist das eine Situation, die ich so noch nicht erlebt habe."

Foto: Eibner-Pressefoto

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