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Montag 24.02.2020

Schoduvel trotzt dem Regen

Fußballdamen an Bord des Eintracht-Wagens

Während in großen Teilen Deutschlands die Karnevalsumzüge wegen des stürmischen Wetters abgesagt werden mussten, trotzen die Braunschweiger sturmfest und erdverwachsen Wind und Regen und feierten in der ganzen Innenstadt den 42. Schoduvel.

Auch die Eintracht präsentierte ihren Wagen, auf dem die erste und zweite Damenmannschaft die Besucherschaar mit einer großen Menge Süßigkeiten, lauter Musik und ganz viel guter Laune versorgte. Das Motto des blau-gelben Wagens schielte mit einem Auge auf die aktuelle Saison der Herren: "Ihr für uns - Wir für Euch!" Mit an Bord war auch Andreas Becker, der Leiter der Fußballabteilung des Gesamtvereins, der lautstark „Zwischen Harz und Heideland“ anstimmte. Seine Laune war nach der Tour trotz des Regens bestens: „Wir haben richtig Freude gehabt. Hier trifft der Traditionsverein Eintracht auf den Karneval. Das sind Dinge, die zusammengehören, bei denen richtig Emotionen freigesetzt werden.“ Auch die Mädels der Damenmannschaften waren begeistert dabei: „Es hat riesig Spaß gemacht und war eine gute Werbung für den Frauenfußball. Wir wurden häufig wiedererkannt und es war schön, die Kinder glücklich zu machen“ resümiert Hannah Patzelt, Außenverteidigerin bei den Löwinnen. Wiedererkennen konnten die Besucher auf dem Wagen der Eintracht neben den Fußballerinnen und Maskottchen Leo auch Stadionsprecher Stefan Lindstedt: „Es war ganz schön nass aber die Stimmung auf dem Wagen war super, Spaß hat‘s gemacht.“

Ausklang in der Stadthalle

Nachdem die Süßigkeiten allesamt in den Taschen, Regenschirmen und Bäuchen der Besucher verschwunden waren, die letzte Regenjacke durchnässt war und die Wagen ihre bunte Karawane beendet hatten, machte der Tross halt vor der Stadthalle, in der sich die Besatzungen aller Wagen zum gemeinsamen Feiern trafen. Auch Becker freut sich: „Es gibt ja auch noch die Prämierungen der Wagen, vielleicht haben wir Glück und sind dabei. Ansonsten wird abgefeiert und irgendwann geht’s dann auch wieder nachhause.“

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