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Donnerstag 13.12.2018

Schubert erwartet eine "besondere Atmosphäre"

Fragezeichen hinter Thorsen und Kruse

Am 19. Spieltag reisen die Löwen nach Brandenburg zum FC Energie Cottbus. Vor der Partie stellte sich Eintracht-Trainer André Schubert den Fragen der Medienverteter.

André Schubert über...

...das Personal:

"Hinter dem Einsatz von Jonas Thorsen steht noch ein Fragezeichen, da müssen wir gucken, wann er wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann. Gestern hat Totte Nyman etwas kürzer treten müssen und ist eher in die Kabine gegangen. Das war aber eine reine Vorsichtsmaßnahme. Lukas Kruse hat immer noch Kopfschmerzen und vereinzelt Schwindelgefühle, auch seine Rückkehr ist noch ungewiss. Da werden wir aber kein Risiko eingehen, wenn es nicht geht. Beim Rest gibt es hier und da ein paar Blessuren. Das ist aber nichts Ernstes."

...über den Gegner:

"Cottbus kommt sehr über die Mentalität. Diese Mentalität ist auch im Stadion zu spüren. Dadurch wird die Atmosphäre natürlich sehr besonders. Eine der Cottbusser Stärken ist die defensive Organisation und auch eine vorbildliche Einstellung zum Spiel. In letzter Zeit spielen sie oft in einem 5-3-2. Dadurch machen sie das Zentrum sehr dicht und gehen dann auf Kontersituationen. Ich gehe davon aus, dass sich die Cottbusser mal etwas zurückziehen werden, um dann aber auch wieder aggressiv nach vorne zu pressen. Das wird wahrscheinlich während des Spiels eine Mischung aus beidem sein. Mit Mamba und Rangelov haben sie gute Stürmer.“

...über Marcel Engelhardt:

"Marcel Engelhardt hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Man hat ja auch am Anfang der Saison gesehen, dass er ein sehr guter Torhüter. Es gab halt immer mal wieder Situationen, die er nicht souverän gelöst hat. Als Mello eingewechselt wurde, hat er es gut gemacht. Man hat trotzdem hier und da die fehlende Spielpraxis gemerkt.“

...über Manuel Janzer:

"Manuel hat in letzter Zeit immer mal wieder muskuläre Probleme. Vielleicht müssen wir bei ihm einfach struktureller arbeiten, also mit Physiotherapie und Athletiktraining. Er hatte nach dem Achillessehnenriss eine lange Pause und hat sich ran gekämpft. Die letzten Sachen waren immer Situationen, bei denen er gemerkt hat, dass der Muskel sich verhärtet. Gerade für Manu ist das sehr frustrierend und für uns natürlich auch, weil er ein Spieler ist, der uns gut tun kann.“

...über die Lehren aus dem Halle-Spiel:

"Halle ist aktuell eine Spitzenmannschaft, die auch gegen die Topteams gute Ergebnisse erzielt hat. In dem Spiel waren wir auf Augenhöhe. Wir haben die Torchancen nicht nutzen können, das ist bitter. Dennoch müssen wir uns Woche für Woche aufrichten. Aber wie die Jungs das machen, finde ich super. Sie haben begriffen, dass es ein langer Weg ist und wir eine überragende Rückrunde spielen müssen. Die Mannschaft nimmt die Situation an und geht da durch. Auch weil sie wissen, dass der Bock bald umgestoßen werden muss.“

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