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Donnerstag 09.05.2019

Schubert: "Es wird Feuer drin sein"

Ausblick auf das Spiel in Halle

Das letzte Auswärtsspiel der laufenden Saison steht vor der Tür: Am Samstag um 13.30 Uhr geht es für die Löwen zum Halleschen FC. Mit einem Sieg beim Tabellenvierten könnten die Blau-Gelben den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Dass das alles andere als einfach wird, machte Cheftrainer André Schubert auf der Pressekonferenz deutlich.

André Schubert über…

 

…den aktuellen Lauf seines Teams:

„Es gibt für nichts Garantien. Wenn man eine Reihe von Spielen gewonnen hat, heißt das nicht, dass man wieder gewinnt. Wenn man einige Partien verloren hat, verliert man auch nicht automatisch wieder. Ich richte den Blick auf die Tatsachen: Wir müssen gut verteidigen, das machen wir in der Rückrunde besser und deshalb sind wir auch erfolgreicher. Wir haben uns zuletzt auch etwas torgefährlicher gezeigt, das gibt natürlich Mut. Es geht viel um Nervenbelastung und die Konzentration auf das Wesentliche. Wir sind sehr gewarnt: Wenn wir uns die Tabelle anschauen und sehen, wer gegen wen spielt, dann muss man sagen, dass der ungünstigste Fall für uns nicht unrealistisch ist. Das bedeutet für uns, dass wir uns wie bereits von Beginn an nicht an den anderen orientieren. Ich muss die Mannschaft nicht sonderlich warnen. Es ist noch gar nichts geschafft, wir sind nicht durch. Mit einem Sieg sind wir sicher – das streben wir an. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen."

…die Stimmung in Halle und den kommenden Gegner:

„Phasenweise werden sie hoch und früh attackieren. Das machen sie immer aus einer Fünferkette heraus. Sie werden versuchen, uns schon im Spielaufbau unter Druck zu setzen. Sie spielen zu Hause und müssen gewinnen – das ist ein schöner Druck, den hätten wir auch gerne. Wir müssen konzentriert sein und eine annähernd perfekte Leistung abrufen. Wir haben zuletzt gegen Aalen viel zu viele Torchancen zugelassen. Wenn wir so verteidigen, sind wir in Halle chancenlos. Wir spielen am Wochenende nicht nur gegen eine sehr gute Mannschaft, sondern auch unter einer ganz speziellen Atmosphäre. Es wird heiß hergehen, darauf müssen wir uns einstellen. Es wird Feuer drin sein.“

…die Personalsituation:

„Nils Rütten war vergangene Woche nicht dabei, er hat heute das erste Mal trainiert. Da müssen wir schauen, wie er das bis morgen verkraftet. Manuel Janzer war angeschlagen, hat aber heute auch wieder trainiert. Felix Burmeister ist noch raus, da schauen wir, ob er morgen wieder dabei sein kann.“

…die vergangenen Monate und die Fans der Eintracht:

„Die Fans, das Umfeld waren ein Grund für mich, bei der Eintracht zu übernehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so kompliziert werden würde. Ich habe auch noch nie eine Mannschaft in so einer Situation übernommen. Es war auch für mich ein sehr großer Lernprozess, mit der Situation umzugehen. Ich habe viele gute Mitarbeiter an meiner Seite. Wir hatten gute Jungs hier und haben noch weitere dazubekommen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, jeder hat seinen Anteil daran. Es tut gut, zu spüren, wie sich die Fans gegenüber der Mannschaft verhalten und wie man sich mittlerweile als Einheit darstellt. Das war ein ganz wichtiger Punkt, dass wir überhaupt zwei Spieltage vor Schluss noch die Chance haben, es zu schaffen.“

Foto: imagemoove

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