NEWS // Spiele

Zurück

Freitag 05.04.2019

Schubert: “Fahren nicht dorthin, um ein lieber Gast zu sein“

Eintracht fordert am Sonntag Spitzenreiter Osnabrück

Am Sonntag sind die Löwen ab 14 Uhr zu Gast an der Bremer Brücke. Dabei geht das Team von Trainer André Schubert beim souveränen Tabellenführer trotz Außenseiterrolle mit einer großen Portion Selbstvertrauen ins Spiel.

André Schubert über…

…die vermeintliche Außenseiterrolle im Niedersachsenduell

"Man braucht sich ja nur die Tabelle anzuschauen und die Saison, die der VfL Osnabrück bisher spielt. Wir kämpfen um den Klassenerhalt und spielen auswärts, da sind die Rollen zweifelsohne klar verteilt. Eines ist aber auch klar: die Spiele müssen auch erstmal gespielt werden. Wir fahren nicht dorthin, um ein lieber Gast zu sein und die Punkte dort abzuliefern, sondern wollen auch im Spiel nach vorne den einen oder anderen Akzent setzen."

…die Geschehnisse nach dem Heimspiel gegen 1860 München und die anschließend erhobenen Vorwürfe gegen Benjamin Kessel

"Zunächst einmal fand ich es gut, wie 1860 München direkt nach dem Spiel darauf reagiert hat. Die Vorwürfe, die dann anderthalb Tage später aufgekommen sind und am Tag selber überhaupt kein Thema waren, halte ich für absurd. Ich finde es dennoch verständlich, dass der DFB bei Vorwürfen im Zusammenhang mit Rassismus eine Anhörung für die kommende Woche angesetzt hat."  

…die Stärken von Tabellenführer Osnabrück

"Sie haben eine hohe individuelle Qualität, stehen defensiv sehr stabil und haben darüber hinaus mit Alvarez, Heider oder Girth sehr torgefährliche Spieler in ihren Reihen. Sie schalten sehr gut um und haben eine unheimlich hohe Qualität bei Standardsituationen. Dadurch haben sie schon viele Partien für sich entschieden. Als Tabellenführer sind sie mutig, treten mit breiter Brust auf und sind in der Lage, aus wenigen Chancen etwas zu machen. Deswegen stehen sie zurecht oben."

…die Qualität im Kader und personelle Entscheidungen

"Grundsätzlich entscheiden wir uns immer für die Elf, von der wir glauben, dass sie die beste Lösung für das jeweilige Spiel ist. Es ist aber immer eine Entscheidung für Spieler und nicht gegen sie. Die Jungs machen es momentan einfach gut, das sieht man an den Punkten. Dadurch müssen andere, die derzeit etwas hinten dran sind, einfach auf ihre Chance warten und wenn diese kommt, eben nutzen. Wir vermitteln allen Spielern immer wieder, dass niemand weg ist. Es gibt natürlich Gründe, warum jemand spielt und warum der eine oder andere hinten dran ist. Jeder hat aber die Möglichkeit, sich über sehr gute Trainingsleistungen anzubieten."

Foto: Agentur Hübner

nach oben