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Donnerstag 28.03.2019

Schubert: "Können die Chancen noch besser verwerten"

Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen 1860 München

Bevor am Samstag (14 Uhr) das Löwenduell zwischen der Eintracht und dem TSV 1860 München an der Hamburger Straße stattfindet, stellte sich André Schubert auf der Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter.

André Schubert über...

 

 

...das Personal:

„Steffen Nkansah und Marc Pfitzner werden gesperrt fehlen. Felix Burmeister ist wieder im Lauftraining. Ansonsten sind alle Spieler fit.“

...den Ersatz für Nkansah und Elfmeterschütze Pfitzner:

„Natürlich machen wir uns Gedanken darüber, wie wir die Spieler ersetzen. Wir bereiten uns ja immer auf den Gegner vor und gucken dann, wie er organisiert ist. Es gibt eine Reihe von Spielern, die sich da anbieten. Deswegen werden wir eine ganz gute Lösung finden. In Vertretung für Marc Pfitzner kommen Bernd Nehrig und Niko Kijewski als Elfmeterschützen in Frage. Der Elfmeter gegen Lotte war ja auch wieder eine Szene, wo Manuel Janzer gut in den Strafraum geht, einen Haken schlägt und das Eins gegen Eins sucht. Dadurch erzwingt man das natürlich auch.“

...die Chancenverteilung gegen Lotte:

„Ich finde schon, dass wir Gefahr ausgestrahlt haben und im Gegensatz zu Lotte einige Torchancen herausgespielt haben. Wir hatten drei oder vier klare Torchancen. Wir hatten den Elfmeter, Robin Becker hatte einen Kopfball in der Anfangsphase. Kijewski hatte einen guten Schuss, Janzer hat einmal knapp verzogen. Yari Otto hatte in den letzten Minuten einen guten Abschluss. Dagegen stand ein gefährlicher Abschluss von Lotte. In der zweiten Hälfte müssen wir die Konter besser und geduldiger ausspielen. Gefahr strahlen wir schon aus, aber wir können die Chancen noch besser verwerten.“

...den Gegner 1860 München:

„1860 ist eine sehr zweikampfstarke Mannschaft, die körperlich robust und individuell sehr gut ist. Sie haben mit Owusu und Mölders vorne zwei gefährliche, körperlich präsente Stürmer. Der TSV spielt es meistens aus einer 4-4-2-Formation heraus. Wenn man sich die Tabelle und die Ergebnisse aus den letzten Wochen anschaut, zeigt das schon, dass Sechzig zurzeit eine der besten Mannschaften in der Liga ist. Es ist ein harter Brocken am Wochenende, aber wir sind natürlich nicht chancenlos. In dieser Liga ist niemand chancenlos.“

...seine Anfangszeit bei der Eintracht:

 „Wir haben sicherlich einen schwierigen Prozess hinter uns. In der Hinrunde waren gerade die ersten Wochen für mich deshalb schwierig, weil es wenig Ansatzpunkte für mich gab. In keinem Bereich war Stabilität, sei es in der Defensive oder im spielerischen Bereich, im Mannschaftsgefüge oder im Umfeld. Es war einfach eine instabile Situation, in der wir erstmal eine Reihe von Überlegungen anstellen mussten. Uns ist dann klar geworden, dass wir in der Winterpause etwas verändern müssen. Wir haben dann zum Ende der Hinrunde mit personellen Veränderungen angefangen und defensiv auf eine Dreierkette mit Niko, Steffen und Robin umgestellt. Ab diesem Zeitpunkt ist dann eine größere defensivere Stabilität entstanden. Die Spiele in Karlsruhe und in Cottbus waren wichtige Erfolgserlebnisse vor der Winterpause. Seit Januar kann man das nicht mehr mit der Hinrunde vergleichen, es hat ja auch ein größerer Umbruch stattgefunden. Wir hatten auch ein Quäntchen Glück, dass wir mit den Personalentscheidungen im Winter richtig gelegen und das alles so hinbekommen haben. Dementsprechend ist es eine ganz andere Ausgangssituation als noch in der Hinrunde.“

Foto: Agentur Hübner

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