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Sonntag 03.03.2019

Schubert: "Können nicht jedes Auswärtsspiel gewinnen"

Die Nachspielzeit zum Duell in Jena

Abstiegskampf pur war im Spiel zwischen Carl Zeiss Jena und der Eintracht zu sehen. In einer zähen Partie hatten die Löwen in Halbzeit eins die Kontrolle über das Spielgeschehen, im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer ein offenes Duell – am Ende hieß es 0:0. Ganz zufrieden waren die Akteure nach Abpfiff nicht, auch wenn man sich einig war, dass der Punkt noch wertvoll sein kann. Die Stimmen zum Spiel.

Bernd Nehrig

"Gefühlt hatten wir mehr vom Spiel. Es war klar, dass es heute eine ganz enge Partie werden würde, weil es für beide Mannschaft um viel ging. Wir haben es verpasst, ihnen kurz vor Schluss den Dolchstoß zu verpassen. Insgesamt ein gerechtes Unentschieden – wir haben zu Null gespielt, können damit leben. Nächstes Wochenende geht’s weiter."

Niko Kijewski

"Wir hatten kurz vor Schluss noch die große Chance, als Sieger vom Platz zu gehen. Am Ende steht aber hinten die Null, das war heute das Wichtigste. Im Abstiegskampf ist jeder Punkt wichtig. Wir wissen auch, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen können. Bei dem indirekten Freistoß geht der Ball meiner Meinung nach nicht kontrolliert zurück zu Jasi, er hätte es weiterlaufen lassen können. Am Ende ist nichts passiert, deshalb können wir es abhaken."

Philipp Hofmann

„Wir wollten gewinnen, wussten aber, dass es ein hartes Spiel wird. Uns fehlte die Genauigkeit, wir hatten gute Aktionen, aber der letzte Pass war nicht gut. Wichtig ist, dass wir kein Gegentor bekommen und gut verteidigt haben. Nach vorne müssen es wir es nächstes Mal dann einfach besser ausspielen.“

André Schubert

"Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wussten, dass der Gegner gut organisiert ist und defensiv hart arbeitet. Es ging heute viel um Zweikämpfe, um das Dagegenhalten. Es gab wenig richtige Torsituationen – die besten dann in den letzten fünf Minuten. Beide Mannschaften haben das defensiv sehr gut gemacht. Wir sind mit dem Punkt zufrieden - wir können nicht jedes Auswärtsspiel gewinnen. Am Ende war es ein leistungsrechtes 0:0. Wir nehmen den Punkt gerne mit."

Lukas Kwasniok

"André hat das ziemlich auf den Punkt gebracht. Wir versuchen Woche für Woche, uns dagegenzustemmen, das haben wir heute wieder bewiesen. Wir können aktuell nicht mehr tun, als unser Leben auf dem Platz zu lassen. Wir müssen die Tore machen, das Glück ist im Moment einfach nicht auf unserer Seite. Das hat man bei dem indirekten Freistoß gesehen, ob der berechtigt war, sei dahingestellt. Wir werden bis zum Schluss alles dafür geben, um es zu schaffen."

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