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Donnerstag 21.03.2019

Schubert: "Müssen am Limit sein"

Pressekonferenz vor dem Spiel in Lotte

Eine Woche nach dem 3:0-Heimsieg gegen Meppen treten die Löwen bei den Sportfreunden Lotte an. Das Team von Trainer Nils Drube belegt mit 36 Punkten den 13. Tabellenplatz. Vor dem Duell am kommenden Sonntag (14 Uhr) verriet André Schubert, in welchen Bereichen sich seine Mannschaft noch steigern muss und sprach über die Stärken des Gegners.

André Schubert über…

…die Tabellensituation und das Spiel gegen Meppen:

„Die Spiele sind immer auf Messers Schneide. Das 3:0 gegen Meppen hört sich deutlich an, aber so war es nicht. Wir haben zwar einiges gut gemacht, aber in der ersten Halbzeit auch etwas zu viel zugelassen. Mit der Anzahl an Punkten, die wir jetzt haben, steigen wir ab. Wir gucken nicht so sehr auf die aktuelle Tabellensituation. Wir brauchen um die 45 Punkte, da fehlt noch eine ganze Menge. Wir haben drei wichtige Punkte geholt – nicht mehr und nicht weniger.“

…die Herangehensweise gegen Lotte:

„Wir müssen uns sehr auf die Konterabsicherung, auf das Stellungsspiel und die Organisation konzentrieren. Es ist noch nicht so, dass wir ein Niveau erreicht haben, bei dem wir in die Spiele reingehen und sagen können: Das gewinnen wir heute. Wenn wir defensiv das zeigen, was uns ausmacht und offensiv noch etwas gefährlicher werden, haben wir aber die Chance dazu.“

…den kommenden Gegner:

„Lotte hat zuletzt im 4-3-3, defensiv im 4-1-4-1 gespielt. Sie standen hinten kompakt, auch wenn sie zuletzt teilweise unglückliche Situationen hatten. Gegen Kaiserslautern mussten sie zum Beispiel nach der Gelb-Roten Karte in Unterzahl spielen und haben dann die zwei späten Gegentore bekommen. Sie verteidigen generell gut, schalten dann auch gut nach vorne um. Unglaublich stark sind sie bei Standards. Wir müssen am Limit sein.“

…das Personal:

„Nils Rütten ist noch gesperrt, Felix Burmeister hat noch Probleme im Leistenbereich und steht am Wochenende nicht zur Verfügung. Ansonsten sind Stand heute alle Spieler einsatzbereit.“

…die Abmeldung der U23:

„Es kommt sehr darauf, wie man die U23 gestalten kann, auch was die finanziellen Rahmenbedingungen angeht. Wenn man das auf einem sehr hohen Niveau in der 3. Liga oder der Regionalliga gewährleisten kann, kann man Spielern auch immer wieder Spielpraxis auf hohem Niveau vermitteln, um wieder den Sprung nach oben zu schaffen. In unserer Situation ist es aber schwierig, an mehr als die Oberliga zu denken. Wir haben einen Perspektivkader, der regelmäßig unter Markus Unger und unter Absprache mit Sascha Eickel trainiert – auch ich gucke mir das an. Wir haben den einen oder anderen auch bereits bei uns dabei gehabt – wenn das Sinn macht, tun wir das auch weiterhin.“

Foto: Agentur Hübner

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