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Donnerstag 01.03.2018

Selbstbewusste Regensburger

Der Jahn im Fokus

Am Sonntag wartet das nächste Heimspiel auf die Löwen: Um 13.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Torsten Lieberknecht den SSV Jahn Regensburg im EINTRACHT-STADION. Die formstarken Gäste punkten seit Wochen konstant und haben mit 36 Zählern nur einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz.

Durchmarsch von der Regionalliga in die zweithöchste deutsche Spielklasse – auf diesen erfolgreichen Weg kann der SSV Jahn Regensburg zurückblicken. In der Saison 2015/2016 konnten sich die Bayern in der Relegation zur 3. Liga gegen den VfL Wolfsburg II durchsetzen. Ein Jahr später gelang das gleiche Kunststück gegen den TSV 1860 München, damit war Regensburg zurück in der 2. Bundesliga. Bei aller Freude am Jahn musste man vor der Saison allerdings einen prominenten Weggang verkraften. Erfolgstrainer Heiko Herrlich verließ den Verein in Richtung Leverkusen. Als Nachfolger präsentierte man Achim Beierlorzer, der 50-Jährige war zuvor U19-Coach von RB Leipzig und trainierte interimsweise zudem die Profimannschaft des Clubs.

Beeindruckende Aufholjagd

Der Start in die neue Zweitligasaison verlief ernüchternd, mit neun Punkten nach elf Spieltagen fand sich der SSV auf Tabellenplatz 15 wieder. Die Verantwortlichen bewahrten jedoch stets die Ruhe, was sich auszahlen sollte: Weitere elf Spieltage später hatten die Regensburger ihr Punktekonto bereits auf 33 Zähler aufgestockt, nur einmal ging die Mannschaft in diesem Zeitraum als Verlierer vom Platz. Am vergangenen Wochenende konnte das Team weitere drei Punkte einfahren: Im Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Düsseldorf gelang es, einen 0:3-Rückstand aufzuholen, durch den Treffer von Sargis Adamyan zum 4:3-Endstand ging man in einem spektakulären Spiel als Sieger vom Feld.

Kapitän Grüttner als Fixpunkt

Die beeindruckende Aufholjagd des Jahn am vergangenen Wochenende war sinnbildlich für die größte Stärke der Regensburger in der aktuellen Saison: Die Mannschaft überzeugt durch Teamgeist und Moral. In der Abwehr spielt Marvin Knoll eine starke Saison, der 27-Jährige tritt zudem regelmäßig offensiv in Erscheinung, erzielte bereits vier Treffer und bereitete fünf weitere vor. Mit Abstand bester Torschütze des nächsten Löwen-Gegners ist Marco Grüttner: Zehnmal brachte der Routinier den Ball bereits im gegnerischen Tor unter, auch er kommt zudem auf fünf Assists. Der Kapitän der Regensburger stand sowohl in der Liga als auch im DFB-Pokal in sämtlichen Partien auf dem Feld und sammelte mehr Einsatzminuten als jeder seiner Mitspieler.

Löwen wollen zweiten Heimsieg in Folge

Dass die Mannschaft von Achim Beierlorzer in der Lage ist, ein Duell zu drehen, wissen die Löwen nicht erst seit der Partie zwischen dem SSV und Düsseldorf. Im Hinspiel führte Blau-Gelb nach einem Treffer von Joseph Baffo, die Gastgeber gewannen jedoch letztlich durch Tore von Marco Grüttner und Jonas Nietfeld mit 2:1. Zudem stand die Elf von Torsten Lieberknecht am Ende nur noch zu acht auf dem Platz, zuvor gab es drei Rote Karten gegen die Eintracht. Klar, dass das Rückspiel vor heimischer Kulisse einen anderen Verlauf nehmen soll: Nach dem 1:0-Erfolg gegen Union Berlin vor zwei Wochen soll am Sonntag der zweite Heimsieg im Kalenderjahr 2018 her.

Foto: Eibner Pressefoto

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