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Samstag 14.07.2012

Siebter Trainingstag in Fulpmes

Life Kinetik und Torabschluss bestimmen die Trainingseinheiten

Vom 8. bis 17. Juli befindet sich Eintracht Braunschweig im Trainingslager in Fulpmes/Tirol, um sich dort auf die kommende Spielzeit in der 2. Bundesliga vorzubereiten. eintracht.com fasst den siebten Tag im Stubaital zusammen...





Nach einem sehr intensiven Trainingstag fuhren die Löwen am Freitagabend zum Testspiel von Manchester City gegen Al Hilal ins benachbarte Innsbruck. Der Abend im Tivoli Stadion war jedoch ernüchternd. Der amtierende englische Meister, der ohne eine Reihe von Nationalspielern antrat, zeigte eine unspektakuläre Vorstellung und verlor die Partie schließlich sogar mit 0:1.

Am Tag darauf stand am Vormittag eine besondere Trainingseinheit auf dem Programm. Die Eintracht-Spieler jonglierten mit Tennisbällen und hantierten mit Badminton-Schlägern herum. Life Kinetik heißt diese spezielle Trainingsmethode, bei der dem Körper verschiedene, nicht alltägliche koordinative und visuelle Aufgaben gestellt werden. Das Ziel dieses Trainingsprogramms ist es, möglichst viele Vernetzungen (Synapsen) im Gehirn anzulegen, die durch neue Übungen entstehen. Es soll laut Torsten Lieberknecht die Handlungsschnelligkeit der Spieler auf dem Platz erhöhen.




Am Nachmittag wurde dann hauptsächlich der Torabschluss trainiert. Schließlich wollen die Löwen in der kommenden Saison vorne noch öfter ins Netz treffen, als noch in der abgelaufenen Spielzeit, in der Eintracht 37 Tore erzielte. "Die Kritik an unseren Angreifern fand ich in der Vergangenheit oftmals nicht differenziert genug. Man darf nicht vergessen, dass Dennis Kruppke und Domi Kumbela am Ende der Saison je zehn Treffer auf dem Konto hatten. Da wäre so mancher Konkurrent froh gewesen, hätte er solche Angreifer in den eigenen Reihen gehabt", erklärte Lieberknecht unlängst. Zudem sei die Mannschaft als Aufsteiger schon früh mit tief stehenden Gegnern konfrontiert worden. Dennoch erhofft sich der 38-Jährige eine gewisse Steigerung gegenüber der vergangenen Saison. "Ich erwarte, dass die Jungs in einigen Situationen dazu gelernt haben und die sich bietenden Tormöglichkeiten möglichst konsequent nutzen." Damit sei nicht ausschließlich der Sturm gemeint, so Lieberknecht weiter. "Auch im Mittelfeld haben wir noch mehr Möglichkeiten, Tore zu erzielen. Und bei Standardsituationen können gerade unsere Abwehrspieler für mehr Gefahr sorgen."



Eine gute Nachricht gab es im Fall Oliver Petersch zu vermelden. Der 23-jährige Mittelfeldspieler, der zuletzt aufgrund von Kniebeschwerden mit dem Training aussetzen musste, stand erstmals wieder auf dem Platz, um mit Reha- und Athletiktrainer Jürgen Rische und Physiotherapeut Thorsten Taenzer ein individuelles Programm zu absolvieren.

Beim Abendessen gab es dann noch eine lustige Aktion. Daniel Davari spielte Kellner und servierte Alex Kunze und Marjan Petkovic die einzelnen Gänge. Der Grund: der 24-Jährige hatte bei einem internen Spielchen unter den Torleuten den Kürzeren gezogen und musste nun seine Wettschulden begleichen.

Weitere Fotos gibt es in der Bildergalerie

Fotos: Agentur Hübner

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