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Mittwoch 24.10.2018

"Spieler offensiv besser in Position bringen"

André Schubert vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück

Flutlichtspiel an der Hamburger Straße und gleichzeitig das Debüt von André Schubert im EINTRACHT-STADION: Am Freitagabend kommt mit dem VfL Osnabrück der aktuelle Tabellenführer nach Braunschweig. Vor dem Spiel stellte sich der Löwen-Trainer den Fragen der Medienvertreter.

André Schubert über…

…das Personal:

„Leon Bürger kommt jetzt so langsam wieder ran, er hat gestern versucht, sich an die Sprints heranzuwagen. Totte Nyman ist auf einem guten Weg, er muss natürlich aktuell auch mal eine Einheit weniger machen. Bei ihm wird es aber noch ein paar Wochen dauern, bis er dann wirklich zur Verfügung steht.“

…den Gegner:

„Wir analysieren den Gegner und schauen: Wo sind Stärken, wo sind Schwächen. Klar ist zu sehen, wenn man auf die Tabelle schaut, dass am Freitag die mit Abstand beste Abwehr der Liga zu Gast ist. Sie sind sehr stabil, sie variieren auch immer bei der Aufstellung. Mal spielen sie mit einer Viererkette, mal mit einer Dreierkette. Sie variieren auch während des Spiels, gerade zuletzt gegen Lotte hat man das sehr gut gesehen. Wenn wir ein bisschen höher stehen, dann laden wir sie zum Kontern ein, das können sie gut. Beim Ballgewinn geht es blitzschnell nach vorne und sie haben dort auch Spieler, die durchaus in Eins gegen Eins-Situationen Gegner ausspielen können. Es ist eine schwere Aufgabe am Freitag, aber darauf freuen wir uns. Die Jungs brennen darauf, das sieht man auch an der Leistungsbereitschaft im Training.“

…seine Erwartungen an das Spiel:

„Ich hoffe und gehe davon aus, dass wir sehr unterstützt werden von den Fans und dass wir dementsprechend mutig ins Spiel gehen, auch wenn mit dem Tabellenführer eine sehr gute Mannschaft zu Gast sein wird.“

…die Taktik:

„Wir müssen defensiv stabil stehen und einen besseren Spielaufbau haben, als im Spiel gegen 1860 München. Dort haben wir im Spielaufbau zu viele Fehler gemacht. Wir müssen versuchen, unsere Spieler offensiv besser in Position zu bringen. Phasenweise wollen wir den Gegner in der eigenen Hälft unter Druck setzen, um Ballverluste zu provozieren und einen schnellen Abschluss zu erzwingen.“

…das Spiel gegen 1860 München:

„Das 0:1 war das einzige Mal, dass wir wild verteidigt haben, dass wir aus unserer Kompaktheit herausgestoßen sind. Da haben wir zwei, drei Mal nicht gut in die Positionen gefunden und waren hektisch, das wurde dann sofort bestraft. Offensiv stelle ich es mir insgesamt besser vor, der Aufbau muss besser werden. Da müssen wir, vor allem im heimischen Stadion, mutiger werden.“

...seine Mannschaft:

„Wir haben seit dem Sommer 22 neue Spieler dazu gekommen. Wir haben 19 Spieler im Kader, die 22 oder jünger sind, wodurch wir mit Abstand den jüngsten Kader der Liga haben. Zu uns sind Spieler aus der Regionalliga und aus der A-Junioren-Bundesliga gekommen, die teilweise sechs oder zwölf Monate keine regelmäßige Spielpraxis gesammelt haben. Und all das führt in dieser Konstellation dazu, dass dem ein oder anderen natürlich auch eine gewisse Robustheit fehlt, physisch sowie mental. Das ist aber völlig normal. Ich bekomme immer mehr ein Gefühl dafür, wie ich mit den Jungs umgehen und ihnen Lösungen an die Hand geben kann. In den letzten Spielen haben wir Ansatzpunkte gefunden, die wir den Jungs vermitteln wollen, damit wir sie gemeinsam umsetzen können.“

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