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Mittwoch 13.06.2018

Trainingsauftakt der Profis

Tingager bleibt ein Löwe

Die Profis von Eintracht Braunschweig starten am morgigen Donnerstag, dem 14. Juni 2018 in zwei Gruppen um 9  Uhr und 10.30 Uhr mit einem Laktattest im EINTACHT-STADION in die Vorbereitung auf die Saison 2018/2019.

Das erste offizielle Training unter der Leitung von Coach Henrik Pedersen findet einen Tag später am Freitag, dem 15. Juni 2018 ab 16 Uhr auf dem B-Platz statt. Auf alle Eintracht-Fans wartet neben Bratwurst und Kaltgetränken am Trainingsgelände im Anschluss an die Übungseinheit auch eine kurze Vorstellung der Neuzugänge in lockerer Atmosphäre durch Stadionsprecher Stefan Lindstedt.

An diesem Tag werden auch die Neuzugänge Nick und Yari Otto, Yannick Bangsow, Roman Birjukov und Besfort Kolgeci ihre erste Trainingseinheit für die Löwen absolvieren.

Darüber hinaus werden neben Niko Kijewski und Marcel Engelhardt, deren Verträge in den vergangenen Tagen verlängert wurden, Frederik Tingager, Philipp Hofmann, Steffen Nkansah, Robin Becker, Onur Bulut und Gustav Valsvik dabei sein.

Außerdem gehören Eric Veiga, Ayodele Adetula (beide U23), Samuel Abifade und Jan-Lukas Funke (beide U19) bis auf Weiteres zum Trainingsteam. "Die Nachwuchsspieler füllen den Kader auf, damit wir ein normales Mannschaftstraining bestreiten können. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, sich dem Trainer zu präsentieren", so Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold.

Beim Trainingsauftakt fehlen werden dagegen Neuzugang Malte Amundsen und Suleiman Abdullahi, die vier Tage Sonderurlaub bekommen haben. Auch Christoffer Nyman, der nach seiner Verletzung vor der Sommerpause seine Reha in Schweden absolviert und Ahmet Canbaz (Bänderriss) sind nicht dabei.

Tingager bleibt bei den Löwen

Zwei Tage vor dem offiziellen Start hat auch Frederik Tingager – der einen gültigen Vertrag für die 3. Liga bei den Blau-Gelben hat – den Verantwortlichen der Eintracht seinen Verbleib bei den Löwen in der neuen Saison bestätigt.

"Ich bleibe bei der Eintracht, auch wenn ich nach dem letzten Saisonspiel etwas anderes gesagt habe. Aber ich war in meinem Leben und während meiner Karriere noch nie so enttäuscht. Die Eintracht hat mir die Chance gegeben, mir meine Träume erfüllen zu können. Und ich schulde dem Verein, dass ich zu ihm stehe und Verantwortung für die vergangene Saison übernehme. Ich war Teil des Abstiegs und möchte auch Teil des Neuanfangs sein. Meine Motivation war noch nie größer und ich verspreche, dass ich dem Team dabei helfen werde, unsere Ziele zu erreichen. Und dieses Ziel lautet, wieder in der 2. Bundesliga zu spielen", begründet Tingager seine Entscheidung.

"Es freut uns, dass Freddy sich dazu entschieden hat, dass seine Äußerungen nach dem Abstieg etwas zu voreilig waren. Zusammen mit dem Trainer konnten wir ihm in Gesprächen den gemeinsamen Weg aufzeigen", betont Arnold.

Abdullahi nicht spielberechtigt

Der Vertrag zwischen der Eintracht und Suleiman Abdullahi besitzt bis zum Sommer 2020 Gültigkeit. Allerdings ist der 21-jährige Nigerianer aufgrund von DFB-Regularien in Deutschlands dritthöchster Spielklasse nicht spielberechtigt.

Diese Regularien besagen, dass bis zu drei Nicht-EU-Ausländer Teil eines Drittligakaders in Deutschland sein könnten, diese aber unabhängig von ihrem Beruf als Profi-Fußballer eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis besitzen müssen. Daher ist es der Eintracht von Gesetzes wegen her auch nicht möglich, diese Genehmigung für Abdullahi zu beantragen. In der 1. und 2. Bundesliga gelten Ausnahmeregelungen.

Es bleibt festzuhalten, dass die Transferrechte zu 100 Prozent bei Eintracht Braunschweig liegen. "Wie bereits erwähnt, gehört Suleiman Abdullahi zu den Kandidaten, bei denen wir einen Verkauf anstreben, um Transfererlöse zu erzielen", so Eintrachts Sportlicher Leiter.

 

 

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