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Dienstag 18.09.2018

Veranstaltung "Eintracht Braunschweig im Kalten Krieg"

20. September in der Wahren Liebe

Gemeinsam mit der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung lädt Eintracht Braunschweig am Donnerstag, dem 20. September 2018 um 19 Uhr zur Veranstaltung „Eintracht Braunschweig im Kalten Krieg“ in das Stadion-Gastro „Wahre Liebe“ (Hamburger Straße 210, 38112 Braunschweig) ein. Der Eintritt ist frei.

Thema der Veranstaltung ist die Geschichte der Eintracht im geteilten Deutschland: Das sportpolitische Spannungsverhältnis zwischen der „Republikflucht“ einiger Eintracht-Fußballer (zu denen auch der 1983 möglicherweise von der Stasi in Braunschweig ermordete Lutz Eigendorf zählt) und dem Wunsch des Vereins nach Kontakten zu DDR-Mannschaften, um die menschliche Annäherung im geteilten Deutschland über den Fußballsport zu ermöglichen, ist ein immanenter Bezugspunkt in der deutsch-deutschen Geschichte von Eintracht Braunschweig. Die Veranstaltung möchte die vergessene Fußballrealität im geteilten Deutschland wieder ins Gedächtnis rufen und die Erinnerungen wichtiger Zeitzeugen teilen und diskutieren.

Nach einem Vortrag von Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte, Berlin) sollen folgende Gäste zu Wort kommen: Horst Wolter (Rekord-Nationalspieler und Mitglied der 1967er Meistermannschaft), Winfried Herz (kam als einer der besten Spieler der DDR nach seiner Flucht 1951 mit Oberländer und Wozniakowski nach Braunschweig) und Gerhard Glogowski (ehemaliger Braunschweiger Oberbürgermeister, Innenminister und Ministerpräsident des Landes Niedersachsen sowie Ehrenpräsident des Vereins). Die Moderation übernimmt Gerhard Gizler, der bei Eintracht für die Ausstellung und die Vereinsgeschichte zuständig ist.

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