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Mittwoch 24.10.2018

VfL Osnabrück im Fokus

Die Defensive als Prunkstück

In der vergangenen Saison hatte es der niedersächsische Traditionsverein nicht leicht. Als Tabellen-Siebzehnter gelang am Ende nur knapp der Klassenerhalt. Der Wind hat sich jedoch gedreht. Im nunmehr achten Drittliga-Jahr in Folge grüßt der VfL Osnabrück nach zwölf Spieltagen von Position eins und geht daher mit breiter Brust ins Duell mit den Löwen.

Vor allem defensiv stehen die Lila-Weißen ausgezeichnet. Erst fünf Gegentore kassierte das Team von Trainer Daniel Thioune. In den zurückliegenden fünf Partien behielt VfL-Keeper Nils Körber gar eine Weiße Weste. Insbesondere die beiden Neuzugänge Ulrich Taffertshofer und David Blacha sorgen auf der Doppel-Sechs für enorme Stabilität.

Erst eine Niederlage

Mit 14 selbst erzielten Toren gehören die Osnabrücker dabei eher zu den Minimalisten ligaweit. Aufgrund der bis dato bärenstarken Verteidigung steht der VfL dennoch ganz oben. Marcos Álvarez ist mit fünf Toren und zwei Vorlagen derzeit Topscorer der Lila-Weißen.    

Neben den gut eingeschlagenen Neuzugängen scheint vor allem der Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Führungsspielern beim VfL zu stimmen. Der Drittligameister von 2010 präsentiert sich als homogene Einheit, die im bisherigen Saisonverlauf lediglich eine Niederlage (0:1 gegen den Karlsruher SC) einstecken musste. Die vergangenen beiden Auswärtsspiele beim FC Carl Zeiss Jena und dem VfL Sportfreunde Lotte endeten jeweils torlos. Zudem legt Daniel Thioune - der als Spieler 170 Mal für die Osnabrücker auflief - viel Wert auf taktische Flexibilität, was das Spiel für den Gegner schwer ausrechenbar macht.     

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