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Mittwoch 01.08.2018

"Viel Widerstand" an der Ostsee

Pedersen vor dem Duell mit Hansa Rostock

Das nächste Freitagabendspiel steht an, dieses Mal müssen die Löwen allerdings auswärts ran: Um 19 Uhr sind Henrik Pedersen und seine Mannschaft zu Gast im Ostseestadion beim F.C. Hansa Rostock. Auf der Pressekonferenz vor der Partie blickte der Eintracht-Coach auf den Saisonauftakt gegen Karlsruhe zurück und sprach über den kommenden Gegner der Blau-Gelben.

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wenn ich sehe, wie sie in die 3. Liga reingekommen sind", so der Löwen-Trainer im Rückblick auf das 1:1 gegen den KSC. "Wir haben gute Sachen gesehen, aber natürlich auch Dinge, bei denen wir klar besser werden müssen. Daran haben in dieser Woche gearbeitet." Dem Dänen war es besonders wichtig, dass gleich im ersten Spiel, "ein Stück unserer Identität zu sehen war." Seine Team blicke "einerseits stolz, aber auch realistisch" auf den Saisonauftakt zurück. "Wir wissen, dass wir noch viel zu lernen haben."

"Alle sind fit"

Das Thema Verletztenliste war am Mittwoch schnell abgehakt – es gab schlichtweg keine: "Alle meine Jungs sind fit!", gab Pedersen zu verstehen. Dass trotzdem auf der ein oder anderen Position rotiert werden könnte, wollte der Fußballlehrer nicht ausschließen. "Die Spieler waren natürlich viel unterwegs am Freitag, aber wir haben ja auch eine Woche Zeit – es sind alle bereit."

Hansa Rostock: "Stark am Ball und spielerisch gut"

Den F.C. Hansa Rostock schätzt der 40-Jährige derweil wesentlich stärker ein, als es das 0:3 gegen Energie Cottbus zuletzt vermuten lässt: "Vom Ergebnis her haben sie klar verloren. Aber wer die Partie gesehen hat, hat eine Mannschaft mit einer deutlichen Spielphilosophie und einer klaren Idee gesehen. Sie hatten einige Chancen und insgesamt war die Begegnung wesentlich ausgeglichener, als es der Endstand ausdrückt." Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev sei "stark am Ball und spielerisch gut", so Pedersen.

"Jungs sind gut damit umgegangen"

Im Ostseestadion erwarte die Löwen erneut "viel Widerstand", genauso wie zuletzt gegen den KSC. "Die Jungs sind aber gut damit umgegangen", so der Löwen-Coach. In der Partie gegen Rostock werde es ähnlich sein: "Es wird mit Sicherheit Phasen geben, in denen wir das Spiel nicht dominieren – aber auch Phasen, in denen wir es in der Hand haben."

"Mit Freude ins Spiel gehen"

Obwohl rund 1.000 Eintracht-Fans mit nach Rostock reisen, wird ein Großteil des Publikums am Freitag natürlich gegen die Blau-Gelben sein. "Wir hatten zuhause eine unglaubliche Unterstützung – auch wenn unsere Fans lautstark vertreten sind, werden nun wohl die Rostocker im Vorteil sein." Pedersen hat aber keine Bedenken, dass seine Jungs damit nicht umgehen können. "Wir müssen trotzdem mit Freude ins Spiel gehen und nur bei uns bleiben."

Foto: Eintracht

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