NEWS // Spiele

Zurück

Donnerstag 06.12.2018

"Von der ersten Minute an Vollgas geben"

André Schubert vor dem Duell gegen Halle

Am Samstag um 14 Uhr bestreiten André Schubert und seine Mannschaft das letzte Heimspiel des Jahres gegen den HFC. „Mit Halle“, so der Löwen-Trainer, „kommt das Team der Stunde.“ Vor dem Duell sprach der Fußballlehrer über die Eindrücke aus dem Duell gegen Aalen und den kommenden Gegner.

Was das Personal angeht, kann Schubert nahezu aus dem Vollen schöpfen: „Jonas Thorsen hat noch leichte Rückenprobleme. Das tritt bei ihm immer mal wieder auf, wir müssen sehen, ob wir die letzten Spiele mit ihm bestreiten können. Ansonsten braucht er vielleicht nochmal eine etwas längere Pause. Alle anderen sind bis auf kleinere Blessuren fit.“ Seit Anfang der Woche ist der Trainingskader der Löwen zudem um einen Akteur erweitert worden: Marc Pfitzner absolvierte sämtliche Trainingseinheiten mit dem Profi-Kader. „Er macht einen guten Eindruck, aber wir müssen erstmal schauen, wie es sich entwickelt", so der Eintracht-Coach.

"Ausgeglichene, harmonische Mannschaft"

„Mit Halle kommt am Samstag das Team der Stunde. Sie sind taktisch sehr diszipliniert, arbeiten als Mannschaft gut miteinander“, so Schubert über den HFC. „Sie spielen in etwa ein 5-2-1-2, mit Dreierkette und zwei Außenbahnspieler. Gerade auf den Außenbahnen versuchen sie, viele Eins-gegen-Eins-Situationen herzustellen. Mit Manu haben sie einen unglaublich schnellen Spieler, der sehr gefährlich ist. Mit Fetsch, Sohm und Mai haben sie zudem sehr zweikampfstarke Akteure in der Spitze.“ Der Übungsleiter erwartet einen dominant auftretenden Gast an der Hamburger Straße – genauso werde es aber auch „Phasen geben, in denen sie sich zurückziehen und auf Konter lauern.“ Insgesamt sei Halle „eine sehr ausgeglichene, harmonische Mannschaft.“ Die Marschroute für sein Team ist derweil klar: "Wir müssen von der ersten Minute an Vollgas geben."

Rückblick auf das Aalen-Spiel

Auch auf das Spiel gegen den VfR Aalen am vergangenen Samstag wurde noch einmal zurückgeblickt: „Wir sind natürlich immer noch verärgert und enttäuscht, uns nicht belohnt zu haben“, so Schubert. Konkret habe „in der ein oder anderen Situation der Pass in die Tiefe gefehlt.“ Die Leistung sei über weite Strecken okay gewesen, auch wenn sich der Fußballlehrer seine Mannschaft „manchmal zielstrebiger gewünscht hätte.“ 

Mehrere Varianten im Sturm

Zuletzt sprach der Trainer über die personelle Situation im Sturmzentrum: Christoffer Nyman mache weiterhin, auch im Training, einen sehr guten Eindruck. „Philipp Hofmann“, so der 47-Jährige, gibt Vollgas und versucht auch, flexibler zu spielen. Dass er zum Beispiel häufiger direkt zum Tor zieht und den Abschluss sucht.“ Insgesamt spreche auch nichts dagegen, mit beiden vorne zu spielen. „Yari Otto ist da auch eine Option. Es gibt verschiedene Kombination, wir müssen die beste Lösung finden“, so Schubert abschließend.

nach oben