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Sonntag 26.01.2020

"Wir waren in allen Belangen viel zu passiv"

Die Stimmen zur Niederlage in München

Die Löwen starten mit einer deutlichen 1:4-Niederlage beim TSV 1860 München ins neue Jahr und in die Restrunde der 3. Liga. Marvin Pourié und Merv Biankadi gaben in der bayrischen Landeshauptstadt ihr Debüt im Blau-Gelben Dress. Die Stimmen zum Spiel.

Marvin Pourié

"Das war ein bitterer Einstand heute mit einer 1:4-Klatsche. Wir haben uns vieles vorgenommen und hatten nach dem 0:1 die Chance auf das 1:1. Aus dem Nichts kassieren wir dann das 0:2, sind danach gegen Ende der ersten Halbzeit trotzdem gut am Drücker. In der zweiten Halbzeit brechen wir dann komplett ein und waren nicht mehr in den Zweikämpfen drin. Wir waren da in allen Belangen zu passiv. Sechzig hat es heute bärenstark gemacht, der TSV war aggressiver und galliger. Mund abwischen, weitermachen."

Merv Biankadi

"Wenn man 4:1 verliert, kann man natürlich nicht zufrieden sein. Mindestens eine meiner beiden Chancen muss ich nutzen, das stört mich selbst sehr. Es gilt jetzt, klar im Kopf zu bleiben und das Spiel aufzuarbeiten. Nächste Woche wollen wir es besser machen."

Bernd Nehrig

"Wenn man in der Defensive so viele Fehler macht, nicht rigoros verteidigt und die Tore einfach so herschenkt, dann braucht man auch nicht über Chancen reden, die wir vorne vielleicht hätten machen können. Mit einem solchen Auftritt in der Defensive werden wir niemals ein Spiel gewinnen, die Niederlage war in der Höhe auch verdient. Nach dem ersten Spiel bringt es aber nichts, alles nieder zu machen. Analysieren, weiter trainieren und es nächste Woche besser machen. Wir wollen wieder in die Spur kommen und den Fans etwas zurückgeben."

Marco Antwerpen

"Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. Beim 1:0 haben wir nicht gut verteidigt und dann bekommen wir auch schon das Zweite. Das spielt 1860 natürlich super in die Karten, sodass sie daraufhin selbstbewusst nach vorne gespielt haben. Dann hatte ich aber das Gefühl, dass wir gut in das Spiel zurückgekommen. Das 1:2 war zu dem Zeitpunkt enorm wichtig und wir sind dann gut in der Partie gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns das auch so vorgestellt, konnten den Druck aber nicht aufrechterhalten. Dass das so bitter hier endet, war über lange Zeit nicht abzusehen. Man darf sich hier nicht 1:4 abschlachten lassen, das geht nicht. Das ist sehr ärgerlich und da müssen wir schon hart mit den Spielern ins Gericht gehen. Jetzt heißt es, in der Defensive gut zu arbeiten, ein paar Defizite haben wir dazu aufgezeigt bekommen." 

Michael Köllner

"Wir sind sehr zufrieden, denn so konnten wir den Abstand zu Chemnitz auf elf Punkte vergrößern. Damit verfolgen wir unser Saisonziel weiter. Wir haben das 1:0 früh erzielt und Braunschweig hat zwei Chancen auf den Ausgleich liegen gelassen. Dann konnten wir die Führung ausbauen und hatten weitere Möglichkeiten. Nach der Einwechselung von Kobylanski konnten wir sofort erhöhen und die Pläne des Gegners zunichtemachen. Hinten raus waren wir spielerisch richtig gut und sind froh, 2020 so beginnen zu können."

Foto: imago images / Jan Hübner 

 

 

 

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