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Freitag 13.09.2019

„Wollen das Erlebte aus dem Spiel gegen Uerdingen mitnehmen“

Christian Flüthmann vor dem Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock

Am Sonntag ist Hansa Rostock zu Gast an der Hamburger Straße. Für Christian Flüthmann gehört der FCH zum Kreis der Aufstiegskandidaten, doch die Saison verläuft noch nicht wirklich wie geplant, erst zwei Siege gelangen den Hanseaten. Der Eintracht-Cheftrainer sprach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über…

…die Arbeit während der Länderspielpause:

Eigentlich wollten wir ein Testspiel absolvieren, doch der Gegner hat uns leider am Vortag aus organisatorischen Gründen abgesagt. Wir konnten das allerdings gut auffangen, indem wir ein längeres internes Trainingsspiel gemacht haben. Das war wirklich sehr gut und auf hohem Niveau, die Spieler haben es sehr ernst genommen, sodass der Ausfall des Testspiels kein großes Problem mehr darstellte. Natürlich wollten wir das Erlebte aus dem Spiel gegen Uerdingen mitnehmen und haben Details verbessert. Insgesamt fand ich es gut, dass die Spieler während der Pause einmal durchatmen konnten, auch mit den freien Tagen. Das kann dem Körper einfach nur guttun.

... die personelle Situation:

Bis auf Stephan Fürstner sind alle dabei. Außerdem ist Marc Pfitzner gesperrt. Es ist natürlich sehr erfreulich,  wenn man so viele Spieler auf dem Trainingsplatz dabei hat. Am Mittwoch gab es mit Markus Unger dann doch einen Ausfall. Im Trainingsspiel hat er einen Ball von Marcel Bär mit der Schläfe geblockt und so eine Gehirnerschütterung erlitten. Heute hat er nochmal pausiert, am Wochenende wird er aber wieder dabei sein.

…die Neuzugänge Kevin Goden und Patrick Kammerbauer:

Die beiden Spieler sind mit voller Motivation in die ersten Trainingseinheiten gegangen. Der Eindruck ist wirklich sehr gut und man sieht, dass wir da eine richtige Entscheidung getroffen haben. Es ist kaum Anpassungszeit notwendig, denn sie haben sich sehr gut eingebracht und schnell umgesetzt, wie wir Fußball spielen möchten. Ob sie schon an diesem Sonntag in Kader oder Startelf sind, werden wir noch sehen.

…den Gegner:

Rostock hat eine gute Aggressivität gegen den Ball, sowohl mit einer Vierer- als auch mit einer Fünferkette. Bei beiden Systemen zeigen sie gleiche Strukturen. Zuletzt haben sie mit einer Viererkette gewonnen, wobei es natürlich sein kann, dass sie in einem Auswärtsspiel anders auftreten. Sie agieren allgemein viel mit Flanken und tiefen Läufen über die Flügel. Auch die Außenverteidiger spielen häufig lange Bälle entlang der Außenlinie. Mit Opoku haben sie vorne einen schnellen Spieler, der seine Geschwindigkeit ausnutzt. Rostock wird am Saisonende weiter oben stehen und ich habe sie vor der Saison schon als Aufstiegskandidat gesehen, weil sie einen Kader haben und eine Idee verfolgen, allerdings müssen sie sich aktuell noch finden.

 

Foto: imago images / Jan Huebner

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