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Donnerstag 30.08.2018

"Wollen effektiv Fußball spielen"

Pressekonferenz vor dem Duell mit Unterhaching

In zwei Tagen sind die Löwen zu Gast in der Münchner Vorstadt: Am Samstag um 14 Uhr tritt die Eintracht am 6. Spieltag der 3. Liga gegen Unterhaching an. Vor dem Duell stellte sich Cheftrainer Henrik Pedersen auf der Pressekonferenz den Fragen den Journalisten.

Bevor es allerdings um das Auswärtsspiel bei der Spielvereinigung ging, blickte Pedersen noch einmal auf den gestrigen Tag zurück. Angesprochen auf die Trennung von Marc Arnold sagte der Fußballlehrer: "Ich möchte mich bei Marc für unsere gute Zusammenarbeit bedanken. Er hat mich mit hierher geholt und wir haben den Kader gemeinsam zusammengestellt. Marc war heute bei der Mannschaft und hat sich verabschiedet, er kennt viele Spieler schon länger. Natürlich sind dann Emotionen dabei, aber in unserem Geschäft ist es normal, dass Leute manchmal gehen und kommen. Das müssen die Spieler auch lernen."

"Mit Ball sehr flexibel"

Auch wenn der Tag gestern "anstrengend" gewesen sei, so Pedersen, liege der Fokus von an nur auf der Partie bei der SpVgg Unterhaching. Beim Tabellenzweiten erwartet der 40-Jährige "ein sehr schweres Spiel. Sie sind spielerisch stark und intelligent. Mit Ball sind sie sehr flexibel, gegen den Ball können sie aggressiv und hoch pressen, aber auch hinten kompakt und tief stehen."

Frederik Tingager wird die Reise nach Unterhaching nicht mit antreten. "Freddy hat ein bisschen Probleme mit der Leiste und konnte bisher nicht trainieren. Nächste Woche ist er aber wieder dabei", so Pedersen. Nach der Länderspielpause soll der Innenverteidiger dann wieder zur Verfügung stehen. Bis auf den weiterhin ausfallenden Christoffer Nyman kann Pedersen ansonsten auf den gesamten Kader zurückgreifen.

"Gegen Köln waren wir vorne nicht gefährlich"

Zum Schluss blickte der Löwen-Coach noch einmal auf das Heimspiel gegen Fortuna Köln am vergangenen Sonntag zurück: "Nach den frühen Chancen für die Gäste sind die Spieler unsicher geworden, weil wir die klare Erwartungshaltung hatten, das Spiel zu gewinnen. Dadurch kommt Passivität ins Spiel, dadurch findet man die Mitspieler nicht mehr und spielt oft allein." Auch zur fehlenden Torgefahr gegen die Fortunen bezog der Däne Stellung: "In Wiesbaden haben wir drei Tore gemacht, gegen Hertha eins. Aber gegen Köln waren wir vorne einfach nicht gefährlich. Das war ein klares Thema diese Woche. Wir wollen nicht nur gut, sondern auch effektiv Fußball spielen. Darauf lag der Schwerpunkt in den letzten Tagen." Pedersen ist sich allerdings sicher, dass sein Team aus der Niederlage "viel lernen und noch mutiger spielen wird."

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