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Montag 08.08.2016

Eintracht erinnert an Eberhard Haun

Fußballprofi und Künstler

Der am 1. Oktober 1949 geborene Eberhard Haun gehört wie Jürgen Moll (1968) und Lutz Eigendorf (1983) zu den Eintracht-Profis, die durch Autounfälle ums Leben kamen. Er wurde in seinem PKW am 14. Juli 1976 auf einem unbeschränkten Bahnübergang bei Groß-Brunsrode von einem Zug erfasst und erlag am 8. August 1976 seinen Verletzungen in einem Braunschweiger Krankenhaus.

Haun spielte in der Jugend bei Arminia Hannover, wechselte 1969 in Eintrachts Amateurelf und erreichte mit dieser ein Jahr später das Finale um die Deutsche Amateurmeisterschaft, das allerdings mit 0:3 gegen Jülich verloren ging. Von 1970 bis 1974 war er Lizenzspieler bei Eintracht, bestritt 101 Spiele für die Löwen und erzielte dabei sechs Tore. Haun wurde auch in die Deutsche B-Nationalmannschaft und in die U23-Nationalelf berufen, galt als eines der größten Eintracht-Talente jener Jahre, musste seine Karriere aber bereits 1974 wegen einer Knieverletzung beenden. Der Sport- und Kunststudent hatte neben dem Fußballspiel eine weitere Gabe, er betätigte sich als surrealistischer Maler.

Foto: Archiv

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