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Dienstag 14.03.2017

Rückblick DFB-Junioren-Vereinspokal

1992 führte der Weg der U19 ins Finale

Am kommenden Samstag steht für die U19 von Trainer Sascha Eickel ein ganz besonderes Spiel an. "Für uns ist das ein absolutes Highlight!", betont der Coach immer wieder. Im Halbfinale des DFB-Junioren-Vereinspokals treten die Löwen beim 1. FC Köln an und kämpfen um den Einzug ins Finale in Berlin. "Das ist jetzt schon einer der größten Erfolge, die wir mit dieser Mannschaft erreicht haben", betont Eickel. Lange ist es her, dass eine A-Jugend der Eintracht in diesem Wettbewerb so weit gekommen ist. 

"Jumbo" schon 1992 dabei 

1992 führte der Weg unter Trainer Uwe Kliemann sogar bis ins Endspiel. Dort trafen die Blau-Gelben auf den FC Augsburg, in dessen Reihen ein gewisser Thomas Tuchel stand. Bei den Löwen standen mit Daniel Simon, Roland Weisheit, Arne Hoffart und Ingo Vandreike einige Spieler im Aufgebot, deren Weg bei der Eintracht weiterging. Bereits 1992 mit an Bord bei der U19 war Team-Manager Jürgen "Jumbo" Weisheit, der sich noch heute um die Belange der A-Junioren kümmert. "Der DFB-Pokal war stets etwas ganz Besonderes. Bei diesen Spielen herrscht immer eine ganz spezielle Atmosphäre", sagt Jumbo heute voller Vorfreude auf das Halbfinalspiel in Köln. 

Der Weg ins Finale

Der Weg der U19 begann an Himmelfahrt 1991, als sie sich mit einem 4:0-Erfolg über den VfB Oldenburg im Finale des Conti-Cups als Landespokalsieger für den DFB-Junioren-Vereinspokal qualifizierte. Dieser begann dann mit einem Freilos, ehe die Eintracht im Achtelfinale Stahl Brandenburg gegenüber stand. Mit 4:2 löste die U19 damals das Ticket fürs Viertelfinale. Dort war der Gegner kein geringerer als Borussia Mönchengladbach. Auch die Fohlen wurden geschlagen, am Ende hieß es 3:2 aus Sicht der Blau-Gelben. Im Halbfinale wartete dann mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen ein ganz harter Brocken auf das Team. Eine enge Begegnung endete nach 90 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden, so dass es in die Verlängerung ging. Die Löwen hatten hier den längeren Atem und setzten sich sensationell mit 4:2 durch. Damit stand die Mannschaft im Endspiel um den DFB-Junioren-Vereinspokal und sah sich dem Titelverteidiger FC Augsburg gegenüber. "Die Mannschaft war eine eingeschworene Gemeinschaft, die über die mannschaftliche Geschlossenheit ins Finale gekommen ist. Es waren nicht die besten Techniker, dafür haben sie aber alle immer zusammengehalten", sagt Jumbo über die damalige Truppe.

Herzschlagfinale endet mit Niederlage

Am Samstag, dem 27. Juni 1992 wurde das Endspiel zum sechsten Mal ausgetragen. Der Anpfiff im Rosenau-Stadion in Augsburg erfolgte um 17 Uhr vor 1.200 Zuschauern. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sah es kurz nach Wiederanpfiff zunächst gut aus für die Löwen, die in der 48. Spielminute durch Rouven Lütke mit 1:0 in Führung gingen. Der Ausgleich ließ allerdings nicht lang auf sich warten (54.). 1:1-Unentschieden stand es auch noch nach 90 Minuten. In der Verlängerung schaffte es keines der beides Teams zum Torerfolg zu kommen, so dass es ins Elfmeterschießen ging. Hier ging es hin und her, doch am Ende hatte der FC Augsburg mit 6:5 die Nase vorn und sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Titel. Für die U19 der Eintracht war es dennoch der wohl größte Erfolg in der bisherigen Vereinsgeschichte.  

Foto: privat

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