125 Jahre Eintracht Braunschweig

Kroos: "Da muss einfach mehr bei rauskommen"

Die Stimmen zur Niederlage in Regensburg

Eintracht verliert mit 0:3 in Regensburg. Nach der frühen Führung der Hausherren in der fünften Minute und dem Platzverweis von Nico Klaß in der 40. Minute fehlte den Löwen vorne die Durchschlagskraft und hinten die Stabilität. Die Stimmen zum Spiel.

Daniel Meyer:
“Mir fällt es heute schwer, das Spiel einzuschätzen. Wir gehen erneut früh in Rückstand und bringen uns wieder zu Beginn der Begegnung in Schwierigkeiten. Aus meiner Sicht haben wir uns im Laufe der ersten Halbzeit gesteigert und hatten ein paar gute Szenen. Die Beste war sicherlich die durch Yassin Ben Balla mit der Chance zum Ausgleich. Die Gelb-Rote Karte macht es dann für uns ziemlich kompliziert. Das ist ähnlich wie gegen Bochum. Es kann nicht die Erwartungshaltung sein, dass man in Unterzahl Spiele drehen kann. Die Höhe der Niederlage ist einfach bitter, weil wir die Gegentore zu leicht herschenken. Wir müssen zusehen, dass wir die Fehler abstellen, weil solche Dinge immer wieder passieren. Das ist ein absolut gebrauchter Abend. Diesen gilt es abzuschütteln und uns bis Nürnberg zu steigern.“

Felix Kroos:
"Wir sind auch in der vergangenen Woche früh in Rückstand geraden. Auch heute haben wir noch daran geglaubt, dass wir das Spiel noch drehen können. Ich denke, es hat jeder gesehen, dass wir die erste Halbzeit klar dominiert haben. Da muss einfach mehr bei rauskommen. Wir müssen kaltschnäuziger sein und die Situation besser zu Ende spielen. Am Ende schwächen wir uns dann selbst und in Unterzahl ist es dann nicht einfach."

Mersad Selimbegovic:
"Ich hab gestern schon gesagt, dass das eine richtig gute Mannschaft ist, die auf uns zukommt. Sie haben einen klaren Plan und wissen genau, wie sie zum Erfolg kommen können. Das haben wir auch erlebt. Wir hatten Glück, dass wir ein frühes Tor erzielen konnten und einen richtig guten Torwart im Tor hatten, der dann bei mehreren Situationen rechtzeitig draußen war und uns im Spiel gehalten hat. Die Gelb-Rote Karte hat uns auch geholfen, sodass wir auf der Seite ein bisschen mehr Platz hatten. Wir wollten trotz alle dem nicht All-in gehen. Wenn du einen Mann mehr hast und dir denkst, dass das ein einfaches Spiel ist, wird es schwierig. Der Gegner hat das zu Beginn der zweiten Halbzeit gut gemacht und unsere Spieler gut zugelaufen. Uns wurde da keine klare Torchance ermöglicht. Nach dem zweiten Tor war es dann etwas einfacher und mit dem dritten Tor, war das Spiel quasi beendet. Abschließend gab es zwei ausschlaggebende Situationen auf unserer Seite: Alex Meyer, der den 1:1-Ausgleich verhindert und die Gelb-Rote Karte, die es dem Gegner einfach sehr schwer gemacht hat, im Rückstand gegen uns zu spielen. Wichtig ist, dass wir ungeschlagen sind und weitere drei Punkte geholt haben."

Foto: Imago images / Sascha Janne