Matchfacts St. Pauli - Eintracht

Zahlen, Daten und Fakten zum Duell am Millerntor

Eine osterliche Partie steht vor der Tür! Heute Abend kommt es im Millerntor-Stadion zum Duell zwischen den Löwen und den Freibeutern der 2. Bundesliga. Mit dem FCSP treffen die Blau-Gelben auf einen Gegner, der statistisch die Nase vorn hat, aber trotzdem in dieser Saison bei einer 1:2-Niederlage schon drei Punkte an der Hamburger Straße lassen musste. 2016 gab es den bisher letzten Sieg bei den Hamburgern, davor musste der BTSV seit 1991 auf ein Erfolgserlebnis auf dem Kiez warten. Bevor es um 20.30 Uhr auf dem Rasen zur Sache geht, haben wir für Euch natürlich wieder zehn informative Matchfacts zur Begegnung parat. Die präsentierten Fakten basieren dabei überwiegend auf den Datensammlungen und Statistiken von deltatre, die vor jedem Spieltag von der DFL veröffentlicht werden.

Wie vor 29 Jahren?
Insgesamt gewann die Eintracht nur 29 Prozent aller Zweitligaspiele gegen St. Pauli, die insgesamt elf Zweitligapleiten gegen die Kiezkicker bedeuten den historischen Höchstwert für den BTSV (wie gegen Freiburg). Eintracht gewann aber das Hinspiel gegen St. Pauli – beide Saisonspiele in der 2. Bundesliga gewannen die Löwen gegen den FCSP nur 1991/92.

Oftmals steht die Null
In 14 von 21 Duellen zwischen den Kiezkickern und den Blau-Gelben in der 2. Bundesliga konnte jeweils ein Team zu null gewinnen oder die Partie endete torlos. 

Meyer kann St. Pauli
Mit Erzgebirge Aue gewann Chef-Trainer Daniel Meyer 2018/19 beide Saisonspiele gegen St. Pauli. Am fünften Spieltag feierte der 41-Jährige beim 3:1-Heimsieg seinen ersten dreifachen Punktgewinn als Zweitligatrainer – im Rückspiel am Millerntor gab es einen 2:1-Sieg. Nun gab es das 2:1 in der Hinrunde, Meyer gewann als Trainer alle drei Zweitligaspiele gegen St. Pauli. Heute müssen die Löwen ohne ihren Chef an der Seitenlinie auskommen, Co-Trainer Thomas Stickroth vertritt ihn.

Aachen wird überholt
Der FC St. Pauli bestritt in Osnabrück sein 1020. Zweitligaspiel, holte damit Alemannia Aachen ein – nun wird Aachen mit dem 1021. Spiel St. Paulis in der 2. Bundesliga überholt. Nur Greuther Fürth hat mehr Partien in der 2. Bundesliga absolviert (1117, am nächsten Spieltag 1118).

Offensive Wucht
St. Paulis Angreifer gehören zu den abschlussfreudigsten Sturmreihen der Liga, die 131 Torschüsse der Hamburger Angreifer überbietet nur Fürth (153). Immerhin 20 Tore resultierten daraus (nur bei zwei Teams mehr).

Gegen den Rückstand wirds eng
Für den FC St. Pauli sind 0:1-Rückstände seit fast zwei Jahren ein Problem, denn seit Ende April 2019 konnten die Hamburger keinen Rückstand mehr in drei Punkte umwandeln. Selbiges gelang den Blau-Gelben übrigens zuletzt in der Hinrunde gegen den FCSP. 

Unentschieden gibt es nicht
Sobald die Löwen in einer Partie in Führung gehen, kann man statistisch ein Remis ausschließen. Nach dem Führungstreffer der Blau-Gelben stand in dieser Spielzeit am Ende der 90 Minuten noch nicht einmal eine Punkteteilung auf der Anzeigetafel (sechs Siege, vier Niederlagen).

Kopfballkönig
Nur Andreas Albers von Jahn Regensburg und Simon Terodde vom Hamburger SV (beide 23) haben aktuell in dieser Saison mehr Kopfbälle auf das gegnerische Tor gebracht als BTSV-Stürmer Nick Proschwitz (22).

Bollwerk vs. Angriffsmodus
Während der FC St. Pauli die meisten seiner verbuchten Tore nach der 76. Minute erzielen konnte (13), gehört die Eintracht bekanntlich zu den Mannschaften mit den wenigsten Gegentoren in der Schlussviertelstunde (vier). Zusätzlich kassierte allerdings auch kein Team mehr Tore in den letzten 15 Minuten einer Begegnung als die "Boys in brown" (12). 

Keine Angst vor Körperkontakt
Mit Oumar Diakhite haben die Löwen einen der Top-10-Zweikämpfer der Liga in den eigenen Reihen. Durch seine 63 Prozent gewonnener Zweikämpfe ist der Senegalese die absolute Bank in der blau-gelben Defensive. Allerdings ist er vor dem Duell auch mit vier Gelben Karten belastet und könnte mit etwas Pech für das darauffolgende Spiel gegen Osnabrück gesperrt sein.

Foto: Agentur Hübner