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Montag 24.10.2016

Warnung vor Ticket-Schwarzmarkt

Zum Weiterverkauf ausschließlich Eintracht-Ticketbörse nutzen

Der Ticketverkauf für das ausverkaufte Spiel der Löwen gegen Hannover 96 (Sonntag, 6. November 2016 um 13.30 Uhr) war kaum beendet, schon waren auf den gängigen Online-Plattformen wie Ebay, Ebay-Kleinanzeigen, Viagogo und Co. eine große Anzahl an Ticket-Anzeigen für diese Begegnung – teilweise zu horrenden Preisen –  zu finden. Der Spitzenwert lag bei 60.000 Euro.

Im Kampf gegen den Schwarzmarkt ist jeder Kartenbesitzer angehalten, ausschließlich die Eintracht-Ticketbörse als sichere und offizielle Zweitmarkt-Plattform für den Weiterverkauf nicht benötigter Karten zu nutzen. Die Tickets werden von Fan zu Fan weitergeben, zum Festpreis und ohne Risiko.
Wer keine Eintrittskarte im regulären Vorverkauf erwerben konnte, wird eindringlich davor gewarnt, Tickets bei Internetauktionen oder auch am Spieltag vor dem Stadion zu erwerben. Der Käufer kann sich bei diesen Angeboten nicht sicher sein, ob die erstandene Karte überhaupt für den Zutritt am Spieltag gültig ist.

Durch die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA (ATGB) ist sowohl das öffentliche Angebot als auch der kommerzielle Ticketweiterverkauf (insbesondere zu überhöhten Preisen) untersagt.

„Wir gehen mit professioneller Unterstützung der Rechtsanwaltskanzlei Becker Haumann Mankel Gursky PartG aktiv gegen diese Weiterverkäufe unserer Eintrittskarten vor“, erläutert Eintrachts Ticketing-Leiterin Kristina Ritscher. „Wir möchten auch weiterhin unseren Anhängern aus allen gesellschaftlichen Schichten die Teilnahme am Vereinsleben sowie den Besuch unserer Partien ermöglichen. Es gehört zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung, gegen den Handel mit Tickets vorzugehen und das soziale Preisgefüge einzuhalten.“

Überhöhte Weiterverkäufe verstoßen somit nicht nur gegen die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB, Ziffer 10.2), sondern auch gegen die Grundsätze des Traditionsvereins. „Der Verlierer ist hierbei immer der wahre, fußballbegeisterte Fan“, betont Ritscher.

Verkäufe, bei denen ein höherer als vom Veranstalter vorgegebener Verkaufspreis erzielt wird, werden mit einer Abmahnung inklusive Vertragsstrafe von bis zu 2.500 Euro geahndet. Dies gilt sowohl für Tages- als auch für Dauerkarten. Die Vertragsstrafen kommen vollständig der Nachwuchsarbeit von Eintracht Braunschweig zugute.

Darüber hinaus fordert die Eintracht Braunschweig GmbH & Co KGaA die Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung, sofern der Übeltäter weiterhin Eintrittskarten erwerben möchte.
Bei einer privaten Weitergabe im Rahmen der ATGB empfiehlt Eintracht Braunschweig ein Übergabeprotokoll zu nutzen, am besten mit einer beidseitigen, aktuell gültigen, Personalausweiskopie. Hierbei akzeptiert der neue Karteninhaber die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen.

Sollten Fans Tickets zu überhöhten Preisen erworben haben, können sie sich gern mit entsprechenden Kaufbelegen per E-Mail melden, damit der Verein gegen den Verkäufer vorgehen kann. Dies ist auch im Nachgang einer Partie noch möglich. Auch Hinweise zu unzulässigen Kaufangeboten können über diesen Kontakt mitgeteilt werden (inkl. Link und Screenshot).

 

 

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