
Backhaus: "Die Fans wieder abholen"
Die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld
Die Englische Woche neigt sich dem Ende entgegen, aber noch eine Herausforderung wartet nach dem Pokalspiel auf die Löwen. Morgen um 13 Uhr rollt der Ball wieder im EINTRACHT-STADION, und die Backhaus-Elf will wieder angreifen und mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie gegen den DSC sprach Cheftrainer Heiner Backhaus über…
…die Kraft nach dem Pokalfight:
Heiner Backhaus: “Wenn ich mich nur damit befasse, wie müde ich bin, dann habe ich automatisch Augenringe. Die Jungs müssen dadurch, sie sind fit. Wenn ich jetzt mit einer möglichen Müdigkeit kokettieren würde, wäre es ein Alibi. Wir freuen uns auf ein Fußballfest und wollen es genauso gut machen wie gegen den VfB Stuttgart. Wir wollen den Schwung mitnehmen und die Fans wieder abholen. Das Spiel gegen den VfB hat sehr, sehr viel Kraft gegeben, auch wenn es viel Kraft gekostet hat."
…die Partie gegen Arminia Bielefeld:
Backhaus: “Ich freue mich, gegen Mitch Kniat zu spielen. Gegen seine Mannschaften ist es immer schwer, weil sie sehr fit sind und viel pressen. Am Ende sind dass die Spiele, die ich am liebsten bestreite. Sie haben vor zwei Jahren einen Prozess in Gang gesetzt, der extrem viele Tiefen überlebt hat. Sie wissen genau, wie sie Fußball spielen wollen und geben jungen Spielern Raum für Entwicklung. Unabhängig von großen Namen, die sie in ihrem Kader so nicht haben wie andere Zweitligisten, steht ihre Idee über allem, mit einem sehr guten Trainer. Deswegen kann Arminia auch ein Stück Vorbild für uns sein. Sie haben eine Kultur verändert, wir aber auch. Es gibt Möglichkeiten, sie zu schlagen, denn wir sind in kürzester Zeit richtig gut geworden. Wir wollen den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Die Messlatte ist hoch, aber das ist schön. Jeder, der sich das Spiel am Samstag nicht anguckt, verpasst glaube ich eine richtig geile Begegnung."
…den jüngsten Neuzugang Patrick Nkoa:
Backhaus: “Die Verpflichtung ist eine Reaktion auf den Ausfall von Frederik Jäkel, der für mich der prädestinierte Innenverteidiger für Eintracht Braunschweig ist. Wir mussten uns nochmal absichern. Ich bin der festen Überzeugung, dass es mit Patrick funktioniert. Er ist ein Spieler, den ich damals nach Aachen geholt habe. Er weiß wie ich ticke und wie wir spielen. Er kann auf großem Raum verteidigen und ist überragend im Zweikampf. Dennoch muss er sich an die 2. Bundesliga gewöhnen.”