Di Benedetto: "Ich liebe den Ball"

Sommerneuzugang im Kurz-Interview

Samu, du bist jetzt seit einigen Wochen bei der Eintracht. Wie hast du die erste Zeit in Braunschweig erlebt - auf und neben dem Platz?

Samuele di Benedetto: „Die ersten Wochen waren sehr gut, es macht extrem viel Spaß. Auch wenn es bisher sehr anstrengend war, aber das gehört eben dazu. Die Jungs haben mich super aufgenommen, das ist cool. Mit Yann und Junior bin ich am engsten, Yann kannte ich auch schon länger. Als ich in Stuttgart gespielt habe, war er bei Freiburg, wir haben öfter gegeneinander gespielt. Junior habe ich an seinem ersten Tag im Hotel kennengelernt, das hat von Anfang an ganz gut gepasst.“ 

Mit dem Wechsel hat sich für dich nicht nur sportlich einiges verändert. Du bist erstmals aus deiner Heimatregion weggezogen und lebst jetzt in einer eigenen Wohnung. Wie groß war diese Umstellung für dich?

Di Benedetto: „Ich bin im vergangenen Jahr schon aus meinem Elternhaus ausgezogen und habe mit meiner Freundin zusammengelebt. Sie begleitet mich auch mit unserem Hund nach Braunschweig, das hilft natürlich. Rein sportlich habe ich die Umstellung nicht so arg gemerkt. Es ist klar, dass man sich selbst anpassen muss, wenn man auf viele neue Mitspieler trifft. Es sind andere Spielertypen als vorher, man muss sich neu verstehen. Die Intensität ist nochmal viel höher, aber die Anpassung war okay und ich hatte keine Probleme. Ich fühle mich körperlich in einem top Zustand und konnte bisher alle Trainingseinheiten ohne Probleme mitmachen.“ 

Seit rund zweieinhalb Wochen steckt ihr in der Vorbereitung. Was hat sich in dieser Zeit bei euch als Mannschaft schon entwickelt? Wo merkt man, dass die Abläufe inzwischen besser sitzen? 

Di Benedetto: „Fußballerisch, taktisch und in die Abläufe, da kommen wir immer mehr rein. Es ist noch nicht perfekt, das ist auch noch nicht möglich. Es ist auch noch nicht wichtig, sondern, dass wir die ab dem ersten Spieltag haben.“ 

Wie hast du die beiden Testspiele gegen Havelse und zuletzt gegen Linz eingeordnet?

Di Benedetto: „Ich finde, dass wir gegen Havelse ein ordentliches Spiel gemacht haben, auch wenn wir Fehler und Unsauberkeiten dabeihatten. Im Großen und Ganzen war es okay. Es ist wichtig, dass wir das Pensum halten und die Basis für das erste Ligaspiel setzen. Es ist wirklich nicht wichtig, wie die Spiele aktuell ausgehen. Es geht darum, dass wir die Abläufe hinbekommen und die Fitness erhöhen. Nur so werden wir unser Spiel auf den Platz bringen können.“ 

Du trägst die Rückennummer 10 und in den ersten Testspielen war auffällig, dass du den Ball immer wieder aktiv forderst und das Spiel mitgestalten möchtest. Würdest du sagen, dass genau das deine Spielweise auszeichnet? 

Di Benedetto: „Ich liebe den Ball. Solange wir den Ball nicht haben, macht es mir keinen Spaß. (lacht) Ich bin extrem ehrgeizig und aggressiv. Wenn ein Pass nicht stimmt, rege ich mich schon auf. (lacht) Das ist meine italienische Art, die kommt manchmal zum Vorschein.“