Eintracht Braunschweig verurteilt Vorfälle beim Hertha-Heimspiel
Auseinandersetzung in der Halbzeitpause, wiederholter Pyrotechnik-Einsatz im zweiten Durchgang
Eintracht Braunschweig reagiert mit Unverständnis und Verärgerung auf den gestrigen Vorfall in der Südkurve während der Halbzeitpause.
Während der Halbzeitpause des gestrigen Heimspiels gegen Hertha BSC verschafften sich Eintracht-Fans unbefugt Zugang zu mehreren Blöcken, darunter auch zu Block 5. Unbeteiligte Fans schritten dort ebenso ein wie der anschließend hinzugezogene Ordnungsdienst. Bei dem Versuch, die betreffenden Personen aus dem Block zu entfernen, entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung. Auch die Polizei wurde hinzugezogen. Zudem kam es nach dem Wiederanpfiff und bis zum Abpfiff der Partie in Block 7 wiederholt zum Einsatz von Pyrotechnik. Dadurch wurde die Sicht für Teile der Stadionbesucher auf das Spielfeld teilweise erheblich beeinträchtigt.
Eintracht Braunschweig verurteilt die Gewalthandlungen auf das Schärfste und bittet alle Fans, deren Stadionerlebnis dadurch negativ beeinflusst wurde, um Entschuldigung. Gewalt in jeglicher Form ist für uns nicht akzeptabel und hat im EINTRACHT-STADION und in der Eintracht-Familie keinen Platz. Darüber hinaus ist das Überschreiten der Blocktrennung ein inakzeptabler Vorgang, den wir nicht tolerieren können.
Auch der ständige Einsatz von Pyrotechnik ist nicht hinnehmbar. Unabhängig davon, ob Pyrotechnik von Teilen der Fans als Stil- oder Ausdrucksmittel verstanden wird, schadet ihr Einsatz Eintracht Braunschweig weiterhin finanziell erheblich.
Die gestrigen Vorfälle wird Eintracht Braunschweig gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern sorgfältig aufarbeiten.
Alle Personen, die nachweislich Gewalt gegen andere Fans, Ordner oder Polizisten ausgeübt haben, werden von Eintracht Braunschweig konsequent mit einem Stadionverbot belegt.
Eintracht Braunschweig wünscht allen Verletzten eine schnelle und gute Besserung.
Foto: DFL/Getty Images/Boris Streubel