Hoffmann: "Direkt Hunger und Gier gezeigt"

Die Stimmen zum 6:1-Auftaktsieg an der Elbe

Die Löwen feiern einen Auftakt nach Maß und siegen wie in der vergangenen Saison am 1. Spieltag in Magdeburg. Nach einem halben Dutzend Treffer freuten sich die Akteure auf und neben dem Feld über die ersten drei Zähler der frischen Spielzeit. Die Stimmen zur Partie.

Lars Kornetka:
“Freut mich sehr, dass das Spiel positiv für uns ausgegangen ist. Wir haben uns auf einen starken Gegner vorbereitet. Uns ist es gut gelungen, die Stärken von Magdeburg mit dem Ball zu unterbinden. Wir konnten uns direkt mit einem Konter dafür belohnen. Dann ist es manchmal so im Fußball, dann gibt es so einen Dreifachschlag. Wir sind dann in so einen Flow gekommen und konnten die Unkonzentriertheit des Gegners brutal ausnutzen. Mit diesem Momentum kippt dann natürlich das Spiel in eine Richtung, weshalb es schwer ist die Partie im Nachgang zu bewerten. Wir haben aber das, was wir uns vorher vorgenommen haben, gut umgesetzt und sind auch in der Folge scharf geblieben. Die zweite Halbzeit bietet für die Entwicklung noch viele Anhaltspunkte, um uns weiter zu verbessern.”

Thorben Hoffmann:
“Das „Wie“ ist entscheidend auch für die nächsten Spiele. Diesen Hunger und diese Gier für die wir stehen wollen, haben wir heute direkt gezeigt. Dass es dann am Ende sechs Tore sind, ist natürlich Wahnsinn. Trotzdem haben wir auf jeden Fall noch Dinge, besonders in der Restverteidigung, zu verbessern. Man darf den Sieg heute aber definitiv mal feiern und genießen. Max und Samu, beide Achter haben heute ein super Spiel gemacht. Sie haben zusammen extrem viele Kilometer gefressen und richtig eklig gegen den Ball gearbeitet. Wir haben es Magdeburg extrem schwer gemacht. Vor allem haben wir in der zweiten Halbzeit nicht aufgehört, sondern wussten, dass wir weiterhin mit 100 Prozent ans Limit gehen, auch wenn wir zu dem Zeitpunkt mit 4:0 geführt haben. Nur so kann es gehen.”

Jan Urbich:
“Man ist während des Spieles so im Tunnel, dass man gar nicht über Chancen oder Tore nachdenkt - man konzentriert sich, um sich weiter an den Matchplan zu halten. Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, dass ich zwei Tore zu dem Sieg beitragen kann, hätte ich natürlich direkt unterschrieben.”

Petrik Sander (Cheftrainer 1. FC Magdeburg):
“Der Sieg für Eintracht ist auch in der Höhe so verdient. Ich kann mich nur bei allen, die im Stadion waren, für diesen Auftritt entschuldigen. So wollte sich der 1. FC Magdeburg nicht präsentieren. Spiele laufen manchmal nach bestimmten Mustern ab. Das, was heute hier passiert ist, war in keiner Weise vorherzusehen. In keiner Phase der Vorbereitung konnte man so etwas erwarten. Es gilt klare Worte zu finden, aber auch nicht jetzt zu Beginn der Saison alles in Grund und Boden zu reden. Wir waren von der ersten Minute verunsichert und das hat man gemerkt. Nach dem 0:3 und der Roten Karte ging es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung.”

Foto: Kai Falk

Hier gibt es die Pressekonferenz mit beiden Cheftrainern nochmal als Re-Live zum Nachschauen!