"Ich fühle mich bei der Eintracht sehr wohl"

Kurz-Interview mit Sommerneuzugang Yann Sturm

Seit zweieinhalb Wochen steht Offensivmann Yann Sturm für die Eintracht auf dem Platz. Der schnelle Außenbahnspieler ist schnell im Verein und der Stadt angekommen und zeigte schon in den ersten Spielen seine Torgefährlichkeit. Wir sprachen mit dem 21-Jährigen im Trainingslager in Windischgarsten. 

Hey Yann. Wie waren die ersten zwei Wochen bei der Eintracht? Wie bist du bei uns angekommen?
Yann Sturm: “Ich finde, dass die ersten Wochen ziemlich gut waren. Wir haben viele neue Spieler und ich wurde hier sehr, sehr gut aufgenommen. Ich habe zügig eine Wohnung gefunden, von der ich schnell am Stadion bin. Generell finde ich, dass Braunschweig eine wirklich schöne Stadt ist, in der es sich gut leben lässt. Ich fühle mich sehr wohl."

Wer ist denn bisher der Mitspieler, mit dem Du am engsten bist? 
Sturm: “Ich verbringe viel Zeit mit Junior. Wir haben mit Bruno Ogbus, der beim SC Freiburg spielt, auch einen gemeinsamen Freund. Junior und ich haben uns schnell zusammengefunden, aber auch mit Samu bin ich sehr, sehr eng. Wir sind oft als Dreiergruppe unterwegs.”

Vier Vorbereitungsspiele sind absolviert, Du hast in den ersten drei Spielen jeweils getroffen. Wie waren die Partien aus Deiner Sicht?
Sturm: “Ich fand die Spiele gut, auch wenn die Gegner mit Ausnahme des Spiels gegen Linz nicht das Niveau hatten, welches wir in der Liga erwarten. Insbesondere gegen Havelse war es ordentlich, wir müssen jedoch die Chancenverwertung verbessern. Aber dafür sind wir eben noch in der Vorbereitung. Als Offensivspieler zu treffen ist natürlich immer gut und schön.”

In der Vorbereitung kamst du über die linke Offensivseite. Ist das auch Deine Lieblingsposition? 
Sturm: “Das würde ich sagen. In der Jugend war ich eher der Zehner, bin aber oft auf den linken Flügel gegangen. Die Seite ist schon meine Position. Im modernen Fußball gibt es den klassischen Zehner ohnehin eher seltener. Von der linken Bahn kann ich reinziehen, meine Mitspieler bedienen und auch den direkten Weg zum Tor suchen. Ich bin beidfüßig und weiß auch meinen linken Fuß zu nutzen. Ich habe keine Angst vor einer eins gegen eins-Situation, gehe immer drauf und habe Bock, Tore zu machen. Das macht mich aus.”

Du hast im vergangenen Jahr leihweise beim FC Ingolstadt in der 3. Liga gespielt und dabei 14 Scorer erzielt. War der Schritt in die 2. Bundesliga Dein klares Ziel für den Sommer? 
Sturm: “Ich möchte meinen Weg Schritt für Schritt gehen. Mir ist es wichtig, auf Spielzeit zu kommen und auf dem Platz zu stehen. Ich glaube, der Schritt zur Eintracht ist der richtige, für den ich mich auch früh entschieden habe. Die Verantwortlichen sind früh auf mich zugegangen. Ich würde schon davon sprechen, dass es eine logische Entscheidung war. Ich finde die Trainingsqualität bei uns sehr hoch und dass wir einen guten Mix im Kader haben.” 

Hat es für Dich eine Rolle gespielt, wieder bei einem Traditionsverein mit einem entsprechenden Fan-Umfeld zu spielen?
Sturm: “Ich habe noch nie so wirklich regelmäßig vor vielen Fans gespielt. Dass bei uns so viele Fans da sind, ist für jeden Fußballer einfach schön. Auch wenn es die letzten Jahre bei der Eintracht nicht ideal lief, stehen die Menschen hinter dem Verein. Ich hoffe, dass es uns gelingt, ihnen in der kommenden Saison bessere Laune zu verschaffen. Dafür arbeiten wir hier im Trainingslager hart.”