Kornetka: "Müssen ihnen mit unseren Ideen zuvorkommen"
Die Pressekonferenz vor dem 6. Spieltag in Kaiserslautern
Am kommenden Samstag um 13 Uhr steht für die Löwen am 6. Spieltag der 2. Bundesliga das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. Nach dem 2:2 gegen Dynamo Dresden will die Eintracht auf dem Betzenberg an die positiven Ansätze der vergangenen Partie anknüpfen und nimmt im stimmungsvollen Fritz-Walter-Stadion den zweiten Dreier der Saison ins Visier. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit den Roten Teufeln sprach Cheftrainer Lars Kornetka über…
…das Personal:
Lars Kornetka: “Das Personal bleib unverändert zu dem, was schon bekannt ist. Robin Heußer und Freddy Jäkel fallen weiter aus. Wir haben die Situation mit Maxi Entrup, der uns leider mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Das sind die drei, die nicht fit sind. Stand heute können wir aus dem anderweitigen Vollen schöpfen. Im Angriff haben wir nun einige Optionen, wir spielen aktuell ja häufig mit drei offensiven Spitzen, können aber auch auf zwei Spitzen umstellen. Wir hätten Jovan Mijatovic und auch Jan Urbich zur Verfügung, die diese Position bekleiden können. Aber auch Aaron Opoku ist eine Option. Wir haben mehrere Möglichkeiten, da werden wir uns was einfallen lassen.”
…die Verletzung von Maximilian Entrup:
Kornetka: “Er hat geackert. Das ist in der 2. Bundesliga auch notwendig. Auch, wenn du vorne stehst. Als Stürmer musst du Gas geben, der Mannschaft auch gegen den Ball und in den Umschaltmomenten was geben. Umso schöner, dass er dann auch das Tor gemacht hat. Demnach tut diese Verletzung uns weh. Aber nicht nur für uns ist es schade, sondern auch für ihn, weil er sich richtig gut reingearbeitet und eine gute Anbindung an die Mannschaft gefunden hat. Das hat dann schon Spaß gemacht, zumal er in der Vorbereitung eine kleine Leidenszeit hinter sich hatte. Die hat er gut überwunden. Wir werden ihn jetzt bestmögloch unterstützen, es gibt bei seiner Verletzung ja einen Rahmen und somit auch Licht am Ende des Tunnels. Wir sind sehr positiv und probieren, ihn schnellstmöglich wieder auf den Platz zu bringen.”
…den Ansatz gegen den FCK:
Kornetka: “Das Spiel auf dem Betzenberg ist ein besonderes mit viel Stimmung. Darauf freue ich mich persönlich. Wir werden auf einen guten Gegner treffen, der sich auch auf uns gut vorbereiten wird. Der ein paar neue Akteure gewinnen konnte, unteranderem ja auch Erencan Yardimci. Ihn kennen wir ja noch. Wir wissen um die Qualitäten der Mannschaft, werden aber auch dieses Duell mit der Prämisse angehen, dass wir es gewinnen wollen. Das machen wir bei jeder Partie. Dafür brauchen wir auch Phasen des Ballbesitzes und eine Abdeckung von allen Spielphasen, die wir gut darstellen müssen. So haben wir es in der Trainingswoche auch gemacht, die zum Glück lang war. So hatten wir viel Zeit dafür. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein Spiel abliefern, dass sich in dem abbildet, was wir in den weiten Phasen dieser noch jungen Spielzeit schon erlebt haben. Das es eben auch Spaß macht, uns zu zusehen.”
…die Unterschiede der Tordifferenz:
Kornetka: “Ob wir am Samstag viele Tore sehen, kommt komplett auf den Spielverlauf an, was wir anbieten und der FCK uns anbietet. Klar ist, dass wir dafür stehen wollen, dass es ein rassiger Fußball ist. Natürlich wäre mir lieber, wir hätten den zweiten Teil der Rechnung auf Null schrauben können, was uns nicht gelungen ist. Zumindest ein positives Torverhältnis würde uns auch im Hinblick auf die Punkte helfen. Daran müssen wir arbeiten, die Zahl der Gegentore wollen wir so gering wie möglich halten. Was uns gegen Kaiserslautern erwartet, wird spannend sein. Es ist eine Mannschaft, die eine klare Spielidee verkörpert, die gut zu lesen ist. Das ist was Positives, weil man die Handschrift erkennt und somit alle an einem Strang ziehen und in dieselbe Richtung arbeiten. Dem müssen wir uns stellen und entgegenwirken. Mit unseren Ideen müssen wir den Lauterern zuvor kommen. Wir brauchen eine Proaktivität auf dem Platz und gerade in dem Stadion auch eine Resilienz, wenn mal Dinge nicht passen. Einfach wieder aufstehen, weiterzumachen und dagegenzuhalten, das Spiel dann in die gegnerische Hälfte verlagern und zu unseren Aktionen zu kommen. Das ist das Bestreben, was wir haben.”
Die gesamte Pressekonferenz gibt es noch einmal hier im Re-Live!