Löwen unterliegen im Testspiel in Frankfurt

Bundesligist gewinnt 4:0

Die Löwen nutzten die Länderspielpause für ein Testspiel gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt. Trotz einer couragierten Leistung unterlag die Kornetka-Elf am Ende recht deutlich mit 0:4. Die Partie begann mit einer 30-minütigen Verspätung, weil die Löwen auf der Anreise in einer Vollsperrung steckten. 

Aufstellung:

Lars Kornetka musste auf zahlreiche Spieler verzichten, insbesondere in der Defensive plagen die Löwen aktuell Personalprobleme. Auch Noah Katterbach fehlte in Frankfurt mit Knieproblemen. Erfreulicher waren da schon die Startelfmandate für Sidi Sané und Lino Tempelmann, die in Liga zwei dort lange nicht auftauchten. Gleiches gilt für Torhüter Benjamin Uphoff, der zwischen den Pfosten begann. Aus der U23 unterstützten Marvin Awuah und Jona Renner, aus der U19 Koki Tamayama. 

Die Partie:

Die Löwen kamen richtig gut in die Partie, pressten hoch und bestimmten den Ballbesitzt in den ersten Minuten. Dennoch gehörte den Gastgebern Abschluss Nummer eins. Beim Versuch von Ansgar Knauff parierte Keeper Benjamin Uphoff aber stark, den zweiten Ball klärte Florian Flick zur Ecke (6'). Braunschweig blieb griffig und hatte nach rund 20 Minuten selbst den ersten Abschluss, doch der Versuch von Aaron Opoku war zu zentral und daher kein Problem für SGE-Keeper Kaua Santos (19'). Eintracht-Torhüter Uphoff war anschließend beim Schuss von Lawrence Setordjie auf dem Posten (24'). Wenige Minuten später war er aber machtlos. Eine Ecke von Mario Götze köpfte Otavio in die Maschen (33'). Bei der 1:0-Führung für den Bundesligisten sollte es bis zur Pause bleiben. 

Zur zweiten Halbzeit brachte Kornetka frisches Personal auf den Rasen, unter anderem feierte U23-Spieler Marvin Awuah sein Debüt bei den Profis. Doch die Frankfurter erwischten den etwas gefälligeren Start in Durchgang zwei und erhöhten nach einer knappen Stunde auf 2:0. Eine flache Hereingabe von der rechten Seite klärte Lino Tempelmann ins eigene Tor (58'). Eine unglückliche Situation, denn der Mittelfeldspieler musste einschreiten, da SGE-Akteur Cisse hinter ihm zum Einschuss bereit stand. Die Reaktion aber passte, denn unmittelbar im Anschluss feuerte Yann Sturm einen Distanzschuss ab, den Santos aber sicher parierte (59'). Gleiches wiederholte sich fünf Minuten später, auch der Versuch von Tristan Wagner landete in den Armen von Santos (64'). Doch in der Folge schraubte die SGE das Ergebnis in die Höhe. Erst traf Ansgar Knauff aus dem Gewühl heraus, ehe Joker Paul Wünsch auf 4:0 stellte (68' und 79'). Beim vierten Gegentor besonders bitter: Den ersten Versuch parierte Thorben Hoffmann noch reaktionsschnell ans Aluminium, doch Wünsch verwertete den Abpraller dann per Kopf. Bei dem Ergebnis blieb es bis zum Schlusspfiff. 

Das Spiel im Stenogramm:

Eintracht Frankfurt
Santos - Brassier (75' Owusu Etse), Koch (75' Etse), Otavio, Knauff, Ebnoutalib (46' Cisse), Chandler (75' Wünsch), Götze (78' Prenaj), Amaimouni, Collins, Setordjie.

Eintracht
Uphoff (46' Hoffmann) – Flick (88' Tamayama), Sturm (88' Renner), Aydin (C), Di Benedetto (46' Reabiger), Marie (46' Ehlers), Opoku (46' Kovacevic), Tempelmann (61' Wagner), Di Michele Sánchez (46' Ba), Sané (46' Awuah), Frenkert.

Tore:
1:0 Otavio (33')
2:0 Tempelmann (58', Eigentor)
3:0 Knauff (68')
4:0 Wünsch (79')

Foto: Eintracht Frankfurt / Martin Ohnesorge